Online-Skimming

1.000 deutsche Online-Shops von Sicherheitslücken betroffen

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert, können Cyber-Kriminelle bei aktuell 1.000 Online-Shops Sicherheitslücken in veralteten Versionen der Shopsoftware nutzen, um beim Bestellvorgang die Zahlungsinformationen der Kunden auszuspionieren.

Der damit verbundene Datenabfluss sei für Nutzer üblicherweise nicht erkennbar. Über den Umfang der über diese Angriffe bereits abgeflossenen Zahlungsdaten liegen dem BSI zur Zeit keine Erkenntnisse vor.

„Leider zeigt sich nach wie vor, dass viele Betreiber bei der Absicherung ihrer Online-Shops sehr nachlässig handeln. Eine Vielzahl von Shops läuft mit veralteten Software-Versionen, die mehrere bekannte Sicherheitslücken enthalten“, erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm. „Die Betreiber müssen ihrer Verantwortung für ihre Kunden gerecht werden und ihre Dienste zügig und konsequent absichern.“

Michael Frantze / 11.01.2017 - 10:04 Uhr

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