„Geschäft hat sich sehr gut erholt“

Adidas: Rückkehr in die schwarzen Zahlen

Adidas Ultraboost 19 (Foto: Adidas)
Adidas Ultraboost 19 (Foto: Adidas)

Die Umsätze von Adidas sind dritten Quartal erneut gesunken. Allerdings konnte die Sportmarke wieder ein positives Ergebnis erzielen.

Der Umsatz von Adidas ist im Zeitraum Juli bis September auf 5,96 Mrd. Euro gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Erlöse mit der Marke Adidas verringerten sich um 2%. Der Umsatz bei Reebok ging um 7% zurück. Das Betriebsergebnis des Unternehmens verbesserte sich im Vergleich zum zweiten Quartal um mehr als 1,1 Mrd. Euro auf 794 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal betrug das Betriebsergebnis von Adidas noch 897 Mio. Euro. „Unser Geschäft hat sich im dritten Quartal sehr gut erholt. Unser Fokus auf ein gesundes Vorratsniveau, profitablen Durchverkauf sowie disziplinierte Lieferungen an Partner hat sich ausgezahlt: Die Vorratsbestände sanken um mehr als eine halbe Milliarde Euro, und der Anteil der Umsätze im E-Commerce zum vollen Preis stieg zweistellig. Gleichzeitig haben wir dank unserer Kostendisziplin eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um mehr als 1,1 Mrd. Euro im Vergleich zum zweiten Quartal erreicht“, sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Adidas. Trotz der anhaltend hohen Zahl geöffneter Stores setzte sich laut Adidas das außerordentliche Wachstum im E-Commerce-Bereich fort. Das Unternehmen verzeichnete einen währungsbereinigten Anstieg von 51%. Das Direct-to-Consumer-Geschäft stieg insgesamt auf währungsbereinigter Basis um 13% und machte 35% des Gesamtumsatzes im dritten Quartal aus.

Der Umsatz von Adidas ging in den ersten neun Monaten 2020 um 20% auf 14,3 Mrd. Euro zurück. Nach Marken betrachtet sank der währungsbereinigte Umsatz der Marke Adidas um 18%. Der Umsatz der Marke Reebok ging um 20% zurück. Diese Entwicklung sei hauptsächlich auf die umfangreichen Store-Schließungen infolge der weltweiten Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie im ersten Halbjahr zurückzuführen, teilte der Sportkonzern mit. Adidas verzeichnete ein Betriebsergebnis in Höhe von 526 Mio. Euro nach 2,4 Mrd. Euro im Vorjahr.  

„Waren wir zu Beginn des vierten Quartals zunächst wieder auf einem Wachstumspfad, erfordert die aktuelle Verschlimmerung der Pandemie in vielen Regionen der Welt erneut unsere Geduld und Unterstützung. Darauf sind wir vorbereitet. Dank unseres umsichtigen Handelns sind wir in der Lage, mit den kurzfristigen Unsicherheiten umzugehen,“ sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Adidas. „Gleichzeitig sind wir heute besser aufgestellt, um von den langfristigen Wachstumstreibern wie Gesundheit und Wohlbefinden, Athleisure und Digitalisierung, die durch die Pandemie noch verstärkt werden, zu profitieren.“

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Helge Neumann / 10.11.2020 - 09:40 Uhr

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