Sportbranche

Adidas setzt Deadline für Reebok-Zukunft

Adidas prüft „strategische Alternativen“ für Reebok. (Foto: Reebok)
Adidas prüft „strategische Alternativen“ für Reebok. (Foto: Reebok)

Bis März 2021 willl Adidas entscheiden, wie es mit Reebok weitergeht. Möglich seien ein Verkauf oder der Verbleib der Tochter im Unternehmen.

Im Rahmen der Entwicklung der neuen Fünf-Jahres-Strategie habe Adidas mit der Prüfung strategischer Alternativen für Reebok begonnen, teilt das Unternehmen aus Franken mit. Mögliche strategische Alternativen würden sowohl einen Verkauf von Reebok als auch den Verbleib im Unternehmen einschließen. Eine Entscheidung soll am 10. März 2021 kommuniziert werden, wenn die neue Strategie des Unternehmens offiziell präsentiert wird.

Adidas erwarb Reebok im Jahr 2006. Infolge des Turnaround-Plans „Muscle Up“ konnte die Marke ihre Profitabilität deutlich verbessern und erreichte 2018, und damit zwei Jahre früher als geplant, die Gewinnzone. 2019 kehrte Reebok zudem auf den Wachstumspfad zurück. Angetrieben von zweistelligem Wachstum im Heimatmarkt Nordamerika erhöhte sich der globale Reebok-Umsatz währungsbereinigt um 2% im Vergleich zum Vorjahr.

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Helge Neumann / 14.12.2020 - 16:07 Uhr

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