Corona-Krise

ANWR Gruppe bietet weitere Liquiditätshilfen

Frank Schuffelen, Vorstandsmitglied der ANWR Group (Foto: ANWR)
Frank Schuffelen, Vorstandsmitglied der ANWR Group (Foto: ANWR)

Die ANWR bietet zusätzliche Liquiditätshilfen für die nächsten Monate. Der erneute Lockdown bringe viele Handelsunternehmen an ihre finanziellen Grenzen, teilt die Verbundgruppe mit.

Die Händler von ANWR, ANWR Garant International, Rexor, Sport 2000 und Goldkrone können eine erweiterte Saisonlinie für die Zentralregulierung nutzen. Dies gilt nach Angaben der ANWR ab der Dekade 35/2020 und bis einschließlich der Dekade 11/2021. Die ANWR Unternehmensgruppe biete dem Handel damit finanziellen Spielraum, um sich der weiterhin sehr herausfordernden Marktlage zu stellen. Ergänzend werden die Zahlungsziele für Warenlieferungen des Großhandels von ANWR Schuh bis zum 31. Januar 2021 um 30 Tage verlängert. 

„Mit diesen Maßnahmen verschaffen wir unseren Anschlusshäusern die Möglichkeit, sämtliche Anträge auf staatliche Unterstützungsleistung zu stellen und in der eventuell entstehenden Wartezeit die Liquidität zu schonen“, unterstreicht Frank Schuffelen, Vorstandssprecher der ANWR Group das erneute Angebot. „Die Vorteile der bankgestützten Zentralregulierung durch unsere DZB Bank zahlen sich für die Industriepartner unserer Gruppe aus, denn Rechnungen werden in der ersten Kondition beglichen.“

Wichtig sei für den Handel, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und die Unterstützungen des Staates zu nutzen, z.B. KfW-Schnellkredite oder Überbrückungshilfen, aber auch Mietreduzierungen. Frank Schuffelen: „Gerade jetzt sind langfristige Finanzierungszusagen enorm wichtig. Sie können zur Verbesserung der Bonität und zum Erhalt des Limits von Warenkreditversicherung beitragen.“

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Helge Neumann / 15.12.2020 - 10:33 Uhr

Weitere Nachrichten

schuhkurier-Chefredakteurin Petra Steinke (Foto: Natalie Färber)

Kommentar: Masken

Ein Kommentar von Petra Steinke

Die Inzidenzen erreichen Rekordwerte. Zugleich lassen frühlingshafte Temperaturen und die Aussicht auf weitere Lockerungen die Menschen in die Städte strömen. Eine Herausforderung, für die es aber eine sinnvolle Lösung gibt.