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ANWR-Gruppe bietet zusätzliche Valuten

ANWR-Vorstandssprecher Frank Schuffelen (Foto: ANWR)
ANWR-Vorstandssprecher Frank Schuffelen (Foto: ANWR)

Zur Unterstützung der Liquidität der angeschlossenen Fachhändler gewährt die ANWR-Gruppe den Händlern zusätzliche Valuten für die nächsten Monate.

Zur Stärkung der Liquidität der Fachhändler und damit zur Überbrückung möglicher finanzieller Engpässe hat die ANWR Gruppe ein Liquiditätsangebot für den Herbst ausgearbeitet. Anschlusshäuser aus dem Schuh-, Sport- und Lederwarenbereich im In- und Ausland haben demnach die Möglichkeit, die Zahlungsziele für ihre zwei wichtigsten Dekaden im Zeitraum zwischen dem 31. Juli und 20. Oktober 2020 ohne zusätzliche Kosten um 60 Tage zu verlängern. Von dieser Möglichkeit können Händler von ANWR, ANWR Garant International, Rexor, Sport 2000 und Goldkrone in allen Ländern profitieren, teilt die Verbundgruppe mit. Auch bei vielen Lieferanten leide die Liquidität unter den pandemiebedingten Umsatzverlusten, sodass verlängerte Zahlungsziele oft nicht einfach darstellbar seien. Die Lieferanten sollen diese Dekaden deshalb weiterhin in der ersten Kondition erhalten.

„Das Finanzierungsangebot an die Händler unserer Gruppe kann die dringend benötigte Liquidität in den nächsten Monaten schonen“, begründet Frank Schuffelen, Vorstandssprecher der ANWR Group, das besondere Angebot. „Die Vorteile der bankgestützten Zentralregulierung durch unsere DZB Bank zahlen sich hier auch für die Industriepartner unserer Gruppe aus.“ Durch die Corona-Pandemie, den damit verbundenen Beschränkungen des öffentlichen Lebens und daraus resultierend dem eingebrochenen Konsum seien alle Händler der ANWR Gruppe stark belastet – unabhängig von Branchen oder Ländern. „Auch wenn staatliche Hilfsmaßnahmen der letzten Monate die finanzielle Situation der Unternehmen zum Teil verbessern konnten, bleibt die Lage für viele angespannt. Gerade für den Schuh- und Lederwarenbereich rechnen wir international für die nächsten Monate mit weiterer Kaufzurückhaltung der Kunden. Es fehlt wichtiger Umsatz, aber die finanziellen Verpflichtungen müssen erfüllt werden“, so der für die beiden Branchen zuständige Vorstand Fritz Terbuyken.

Die aktuelle, Corona-bedingte Krise im Handel macht weder vor Branchen noch vor Ländergrenzen halt. Schuh-, Sport- und Lederwarenfachhandel zählen aktuell zu den Verlierern des geänderten Kaufverhaltens während und auch nach den Lockdowns. „Erstmals haben wir in der ANWR Gruppe das Angebot länder- und branchenübergreifend ausgerollt. Aufgelaufen liegen diese Branchen im Umsatz deutlich unter dem Vorjahreszeitraum. Da die Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern und Branchen unterschiedlich sind, kann jeder Händler selbst seine rechnungsstärksten Dekaden für den Zahlungsaufschub auswählen“, so Matthias Grevener, im Vorstand der ANWR Group für die Sportmärkte verantwortlich.

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Helge Neumann / 29.07.2020 - 12:36 Uhr

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