Messen

BDSE-Appell: Einkauf optimieren!

Marc Cain Fashionshow auf der Gallery Shoes. (Foto: Marc Cain)
Marc Cain Fashionshow auf der Gallery Shoes. (Foto: Marc Cain)

Der Bundesverband des deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) empfiehlt dem Handel den Besuch der Gallery Shoes. Messebesuche seien Pflichttermine. 

Der Wettbewerb zwischen den Vertriebsformen nehme im Schuhhandel weiter zu, teilt der BDSE mit. So prognostiziert das Institut für Handelsforschung für den Schuhmarkt einen Bedeutungsrückgang des Fachhandels bei fortschreitendem Anstieg der Marktanteile zum Beispiel des Distanzhandels und der Modehäuser. 

Ob sich diese Vorausschau tatsächlich einstelle, werde die Zukunft zeigen, so der Branchenverband. Der Schuhfachhandel müsse nicht nur mit kompetenter Beratung, sondern auch mit spannenden Sortimenten dagegenhalten. Dies verlange ein hohes Maß an Professionalität im Einkauf. Sortimente und Lieferantenstruktur seien permanent zu hinterfragen, und es müsse nach Alternativen und Innovationen Ausschau gehalten werden, wolle man für anspruchsvolle Kunden spannend bleiben und sie nicht an Mitbewerber verlieren.

„Für Inhaber und Einkäufer des qualifizierten Schuhfachhandels sind Messebesuche daher Pflichttermine! Schließlich sollen aktuelle, sich am Zeitgeist orientierende Sortimente und Warenbilder dafür sorgen, dass die Kunden auch künftig noch in die Schuhgeschäfte kommen, sich dort inspirieren lassen und letztlich kaufen“, heißt es seitens des BDSE. Vor diesem Hintergrund sei ein Besuch der Düsseldorfer Gallery Shoes (8. bis 10. März) als wichtige Order-Plattform dringend zu empfehlen. Die Gallery Shoes biete den Schuheinkäufern nicht nur einen umfassenden Überblick über Schuhtrends und Kollektionen, sondern sei darüber hinaus ein wichtiger Ort für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Handelskollegen und Lieferanten. Letzteres auch mit Blick auf die vielzitierte Partnerschaft zwischen Industrie und Einzelhandel sowie faire Konditionen, bedarfsgerechte Liefertermine und die Planung gemeinsamer Aktionen.

Nach wie vor gelte darüber hinaus, dass man sich für unvorhergesehene (Witterungs-)Verläufe ausreichend Limit-Reserven freihalten und bei der Lieferantenauswahl das Thema Nachbestellbarkeit auf der Anforderungsliste haben sollte. Der tatsächliche Witterungsverlauf sei zwar im vergangenen Jahr weitgehend saisongerecht gewesen, die Erfahrung lehre aber auch anderes.

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Helge Neumann / 20.02.2020 - 13:14 Uhr

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