Expo Riva Schuh

Branche startet zuversichtlich in die neue Saison

Die 93. Ausgabe der Expo Riva Schuh findet vom 11. bis 14. Januar in Riva statt. (Foto: Expo Riva Schuh).
Die 93. Ausgabe der Expo Riva Schuh findet vom 11. bis 14. Januar in Riva statt. (Foto: Expo Riva Schuh).

Auftakt für die Orderrunde H/W 2020/21 am Gardasee. Bei strahlendem Sonnenschein treffen sich zurzeit Vertreter aus Handel und Industrie, um erste Trends für die kommende Saison zu sichten und aktuelle Themen zu diskutieren.

Nicht euphorisch – aber auch nicht schlecht. So lässt sich die Stimmung zusammenfassen, die derzeit in der Branche herrscht. Nach einem recht ordentlichen Jahr 2019, bei dem lediglich das Ende mit einem zu warmen Dezember der Stimmung einen kräftigen Dämpfer verpasst hatte, sind viele Händler zuversichtlich, dass 2020 keinesfalls eine Katastrophe werden muss. Dass bislang noch kein richtiger Winter stattgefunden hat und man befürchten muss, dass klirrende Kälte im Februar/März Einzug hält – wenn bereits die Frühjahrsware in den Schaufenstern liegt – stimmt den Handel allerdings vielfach besorgt.

Gleichwohl stehen in den Gesprächen am Gardasee neben der Sichtung der ersten Modetrends auch Fragen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit und gemeinsamer Aktionen im Vordergrund.

Der Blick in die Kollektionen offenbart, dass Sportivität weiterhin wichtig bleibt. Nahezu alle Hersteller haben Sneakern in unterschiedlichen Ausführungen viel Raum im Angebot gegeben. Dabei reicht die Palette im Damenbereich von feminin-schlanken Formen bis hin zu Varianten mit intensivem und kontrastreichem Farbbild und „bulky“ Sohle. Bei den Herren setzen sich Hybride, die die optischen Eigenschaften von „echten“ Sneakern und Halbschuhen in sich vereinen, mehr und mehr durch.

Mit Spannung wird auf die Langschaftstiefel geblickt, denen man eine wachsende Bedeutung zuspricht. Das käme dem Handel entgegen, der damit höhere Durchschnittspreise erzielen kann. Während einige Händler in der aktuellen H/W-Saison von den Abverkäufen im Stiefelbereich eher enttäuscht wurden, liegt jetzt die Hoffnung auf der Mode für H/W 2020/21, die Stiefel als wichtige Accessoires für die neuen romantischen Kleider und Modethemen wie Brit Chic und Seventies sehen. Auch Workerboots und Dr. Martens-Variationen sind in vielen Kollektionen zu sehen.

Was das Besucheraufkommen betrifft, so waren laut Aussage zahlreicher Hersteller die Händler aus dem Raum DACH wie gewohnt vor Ort. Der Zustrom des internationalen Publikums wurde von einigen Ausstellern als deutlich geringer eingeschätzt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier.  

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Petra Steinke / 13.01.2020 - 09:37 Uhr

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