Verhandlungen mit strategischem Investor

CCC schließt den Großteil seiner Standorte

Ende September wurde der Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt – jetzt stehen zahlreiche Standorte von CCC in Deutschland vor dem Aus. Lediglich sechs Stores sollen am Netz bleiben. Über sie wird mit einem Investor verhandelt. 

Am 19. November 2020 hatte die Geschäftsführung von CCC die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens über die weiteren Schritte informiert. „Selbst mit den Instrumenten der Insolvenzordnung ist ein entsprechendes Fortführungsszenario für CCC Germany leider nicht darstellbar, da unsere Geschäfts- und Gesprächspartner wie nie zuvor vor ganz ähnlichen Herausforderungen stehen wie wir selbst“, heißt es darin. „All unsere Gespräche, Verhandlungen und Anstrengungen zusammenfassend werden wir nach aktuellem Stand der Dinge sechs Stores (von derzeit 59 Stores bundesweit) weiterführen können. Deswegen haben wir kurzfristig bundesweit einen Räumungsverkauf starten müssen.“ Die Schließung soll in drei Phasen ablaufen und bis zum 19. Dezember abgeschlossen sein. Dies bestätigte ein Unternehmenssprecher auf schuhkurier-Anfrage. 
Am 30. November wurde zudem entschieden, dass die fünf Standorte Hamburg Marktkaufcenter Harburg, Essen Rathaus Galerie, Oberhausen, Wiesbaden und Rauenberg bis längstens Ende des ersten Quartals 2021 als Outlet-Center geöffnet bleiben.

Sechs Stores von CCC sollen weiter geführt werden. Dabei handelt es sich um Schmelz, Peißen Halle-Center (Landsberg), Elbe Park Magdeburg, Düsseldorf Arcaden, Werkstadt Limburg und Rostock. Aktuell würden Verhandlungen mit einem strategischen Investor über diese sechs Standorte geführt. Dem Vernehmen nach könnte es sich dabei um die HR Group handeln. Eine entsprechende Anfrage von schuhkurier läuft. 

Ende September hatte CCC Germany ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Eine Eröffnung des Verfahrens wird am 1. Dezember 2020 erwartet. 

 
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Petra Steinke / 30.11.2020 - 12:42 Uhr

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