China

Coronavirus: Luxusmarken befürchten Milliarden-Schaden

Das Coronavirus könnte für Luxusmarken hohe finanzielle Schäden verursachen. Experten rechnen mit Umsatzverlusten im Milliardenbereich.

Laut einer Studie, die die italienische Stiftung Altagamma in Kooperation mit zwei Unternehmensberatungen erstellt hat, stellen sich die Verantwortlichen der Luxusartikelhersteller im Zuge des Coronavirus auf Umsatzverlust in Höhe von 30 bis 40 Mrd. Dollar ein. Auch die Auswirkungen auf die Gewinne der Unternehmen sind gravierend. Diese könnten um bis zu 10 Mrd. Euro sinken.

Für die europäischen Hersteller von Luxusartikeln ist China ein besonders wichtiger Markt. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Stores im „Reich der Mitte“, im dem bislang fast 3.000 Menschen durch das Coronavirus ums Leben gekommen sind, vorübergehend geschlossen. Hinzu kommen Beeinträchtigungen der Lieferkette, da zahlreiche Fabriken nicht oder eingeschränkt arbeiten. Darüber hinaus bleiben aktuell die zahlungskräftigen chinesischen Touristen in den europäischen Metropolen aus.  

Am 24. Februar verlor der Dow Jones in New York mehr als 1.000 Punkte, nachdem Meldungen über Coronavirus-Infektionen im Iran, Südkorea und Italien bekannt wurden.

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Helge Neumann / 25.02.2020 - 09:57 Uhr

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