Hilfsprojekt

Deichmann spendet Masken an das Erzbistum Berlin

Der Schuhhändler Deichmann hat laut Caritas Berlin Masken im siebenstelligen Bereich an den Verband des Erzbistums Berlin gespendet. 

Eine Millionen Mund- und Nasenmasken spendet das Schuhhaus Deichmann an den Caritas Verband Berlin. Die gespendeten Masken sollen laut Caritas nun in Berlin, Brandenburg und Vorpommern zum Einsatz kommen.

„Masken aller Art sind aktuell natürlich sehr gefragt. Die Beschaffung ist aber oft schwierig, aufwendig und teuer. Darunter leiden vor allem gemeinnützige Hilfsorganisationen. Hier möchten wir unterstützen“, erklärt Heinrich Deichmann. Man wolle so benachteiligte Menschen in der Krise unterstützen.

Die Caritas hatte schon in der Vergangenheit Unterstützung durch den Schuhhändler bekommen. „Wir unterstützen die Caritas schon seit vielen Jahren, vor allem im Ausland, zum Beispiel bei Projekten, die die Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern unterstützen, aber auch bei Aktivitäten für Flüchtlinge in Deutschland. Die Caritas leistet eine enorm wichtige und wertvolle Arbeit. Das gilt in der aktuellen Zeit natürlich ganz besonders, wo vor allem die Beschäftigten, die jeden Tag nah am Menschen arbeiten, Großes leisten. Gerade in den Krankenhäusern, in der Pflege sowie in der medizinischen Versorgung von obdachlosen Menschen - hier möchten wir helfen. Der Caritasverband wird die Masken dort verteilen, wo sie am meisten benötigt werden,” so Deichmann weiter.

Prof. Dr. Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin, bedankte sich bei der Übergabe der ersten Lieferung bei Heinrich Deichmann für die Spende. „Das ist ein Geschenk des Himmels. Der Mangel an Schutzausrüstung ist ein großes Problem. Wir brauchen Masken, um die Menschen vor Ansteckung zu schützen - in erster Linie Personen, die zur Risikogruppe gehören, etwa Pflegebedürftige“, so Kostka. Aber auch sozial benachteiligte oder wohnungslose Menschen benötigten die Masken dringend, denn der Besuch von sozialen Hilfseinrichtungen ist nur noch mit Gesichtsschutz möglich.

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Laura Klesper / 13.05.2020 - 14:56 Uhr

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