Schuhmaschinen

Desma: „Fabrik der Zukunft“ fertiggestellt

Rainer Ditzfeld, Christian Decker, Klaus Freese, Peter Bohlmann (v.l.) vor der Fabrik der Zukunft. (Foto: Desma)
Rainer Ditzfeld, Christian Decker, Klaus Freese, Peter Bohlmann (v.l.) vor der Fabrik der Zukunft. (Foto: Desma)

Innerhalb von nur einem Jahr hat die Desma Schuhmaschinen GmbH ihr neues Produktions- und Bürogebäude errichtet. Der Einzug von Fertigung und kaufmännischen Geschäftsbereichen erfolgt im Juli. 

Rund ein Jahr nach dem Spatenstich ist die „Fabrik der Zukunft“, das neue Produktions- und Bürogebäude der Desma Schuhmaschinen GmbH, Anfang Juli offiziell fertiggestellt worden. Die Geschäftsführer Klaus Freese und Christian Decker stellten den neuen Industrie- und Bürokomplex auf dem Firmengelände in Achim im Beisein des Achimer Bürgermeisters Rainer Ditzfeld und des Verdener Landrats Peter Bohlmann der Öffentlichkeit vor. 

Direkt am Achimer Ortseingang in unmittelbarer Nähe zur Landesstraße sind ein 12.000 qm großer Produktionskomplex mit drei Hallenschiffen sowie ein dreigeschossiges Bürogebäude mit 4.500 qm Fläche entstanden. „Wir optimieren unsere Produktions- und Logistikprozesse und stärken damit unsere Position im Weltmarkt“, sagt Klaus Freese. Sein Geschäftsführungskollege Christian Decker fügt an: „Von der Anlieferung der Einzelteile über die Lagerung, die Oberflächenbehandlung, Verarbeitung und Endmontage bis hin zur Auslieferung der fertigen Maschinen haben wir nun unsere Kernprozesse unter einem Dach vereint.“ 

Als weltweit führender Hersteller von Maschinen und Anlagen zur industriellen Schuhfertigung agiert Desma in einem harten internationalen Wettbewerb. Bis zur Fertigstellung der neuen Fabrik hat das Unternehmen seine hochkomplexen Spezialmaschinen in verschiedenen Gebäuden auf dem rund 93.000 qm großen Betriebsgelände entwickelt und gefertigt. Um auch zukünftig effektiv produzieren zu können, wären zeit- und kostenintensive Um- und Neubaumaßnahmen am alten Baubestand notwendig geworden. Deshalb hatten sich die Firmenleitung und die Salzgitter AG als Desma-Mutterkonzern im Jahr 2017 für einen Neubau entschieden. Nur so können Produktionsabläufe effektiver gestaltet, Digitalisierungsprozesse weiterentwickelt und die Arbeitsplätze der rund 240 Beschäftigten nachhaltig gesichert werden. 

Offizieller Start des Bauvorhabens war der Spatenstich am 6. Juni 2019. Die Schlüsselübergabe erfolgte im geplanten Zeit- und Kostenrahmen in exakten Punktlandungen. Die Desma-Geschäftsführung ist stolz und dankbar, dass die Immobilieninvestition vom Vorstand der Salzgitter AG unterstützt wurde, was sicher auch als Anerkennung der Arbeit während der letzten Jahre zu werten ist. „Wir werden in den nächsten Wochen Produktions- und kaufmännische Bereiche während des laufenden Betriebs umziehen“, erklärt Klaus Freese. Bereits Ende Juli wird die „Fabrik der Zukunft“ ihren Betrieb aufnehmen.

Helge Neumann / 03.07.2020 - 09:41 Uhr

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