Lederwarenindustrie

Drei Fragen an: Georg Picard

Georg Picard (Foto: Picard Lederwaren)
Georg Picard (Foto: Picard Lederwaren)

Das Corona-Virus hat die Wirtschaft global im Griff. Georg Picard, Geschäftsführer von Picard Lederwaren in Obertshausen, fasst die Situation beim hessischen Taschenspezialisten knapp zusammen.

Herr Picard, wie sieht die Situation bei Ihnen in der Produktion aus?

„Wir haben flächendeckend Kurzarbeit eingeführt. An keinem unserer Standorte in Bangladesh, Tunesien und der Ukraine läuft die Produktion, da wir überall wegen staatlicher Vorgaben bis Anfang/Mitte April schließen mussten.“

 

Die Läden sind geschlossen. In welcher Form können Sie aktuell den Handel unterstützen?

„Wir haben gecancelt, was zu canceln ging in unseren Werken und bei unseren Lieferanten. Das kommt unseren Kunden sehr entgegen.“

 

Und was machen die Planungen der neuen Kollektion?


„Wir beschäftigen uns mit der nächsten Frühjahr/Sommer-Kollektion 2021. Allerdings in reduziertem Rahmen.“

Tobias Kurtz / 30.03.2020 - 15:27 Uhr

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