Schweizer Verband der Schuhhändler

Drei neue Vorstandsmitglieder für Schuhschweiz

Der Vorstand und die Leiterin der Geschäftsstelle des Berufsverbands Schuhschweiz: Nicolas Siegenthaler (von links), David Zuberbühler, Lukas Kindlimann, Christine Müller, Claude Bucher, Andy Oechslin und Hansjörg Egli. (Foto: Schuhschweiz)
Der Vorstand und die Leiterin der Geschäftsstelle des Berufsverbands Schuhschweiz: Nicolas Siegenthaler (von links), David Zuberbühler, Lukas Kindlimann, Christine Müller, Claude Bucher, Andy Oechslin und Hansjörg Egli. (Foto: Schuhschweiz)

Mit coronabedingter Verspätung fand die 126. Generalversammlung des Schweizer Schuhhändlerverbands am 20. Oktober statt.

Corona war das Hauptthema im Jahresbericht von Schuhschweiz-Präsident Lukas Kindlimann. „Die Angst vor dem Virus lähmte die ganze Wirtschaft“, beschrieb der Händler. Bei der Wiedereröffnung nach dem Lockdown sei man im Schuhhandel wieder gut gestartet. „Es bestand Nachholbedarf“, schilderte Kindlimann. Jedoch fehlten Umsätze in den Städten durch das Ausbleiben der ausländischen Touristen. Corona habe auch Auswirkung auf die Bildung gehabt, so dass überbetriebliche Kurse (ÜKs) in den Frühsommer verlegt und die silbernen und goldenen Schuhlöffel ohne Feierlichkeiten verliehen wurden. „Wir müssen uns mit dem Virus arrangieren“, so Kindlimann. „Durchhalten und weiterkämpfen“ sei die Devise.

 

Drei neue Vorstandsmitglieder


Bei den Vorstandswahlen wurden drei neue Mitglieder in das Gremium gewählt. So gehören neu Hansjörg Egli (Zusa), Andy Oechslin (Tschümperlin & Co. AG), sowie Nicolas Siegenthaler (R. Huguenin et fils SA) zum Schuhschweiz-Vorstand. Der Präsident Lukas Kindlimann sowie David Zuberbühler wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zum Vorstand gehört zudem Claude Bucher. Aus dem Gremium verabschiedet wurden Oliver Frank und Isabella Keller.

Hansjörg Egli erklärte, er wolle als Vorstandsmitglied vor allem die Interessen der kleinen inhabergeführten Schuhhändler vertreten. Zwischen Händler und Verband brauche es gegenseitiges Vertrauen. Auch die Lehrlingsausbildung sowie die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden seien ihm wichtig. „Wir müssen unseren Berufsstand attraktiv machen und hinaustragen“, so Egli.
„Unser Vorstand muss eine Dienstleistungs-Organisation für jeden einzelnen Händler sein. Die Händler müssen in Zukunft noch stärker durch den Verband unterstützt werden“, beschrieb Andy Oechslin eines seiner Ziele in der neuen Funktion. Nicolas Siegenthaler will sich für die Kommunikation zwischen Verband und Händler stark machen und zudem mehr Mitglieder aus der französischen Schweiz gewinnen.
 

Zusammenschluss der AHV-Kassen

Die Schuhschweiz-Generalversammlung genehmigte den Zusammenschluss der Alters- und Hinterlassenenversicherungs-Kassen (AHV) Schulesta und der Imorek zur neuen Kasse Simulac. Die beiden Kassen werden seit über drei Jahren am gleichen Standort betreut und bieten weitgehend die gleichen Dienstleistungen an. „Wir sind der Meinung, diese beiden Kassen passen zusammen und Synergien können genutzt werden“, erklärte Markus Aeschbacher, Geschäftsleiter der Verbandsausgleichskassen.
Mit einem kurzen Referat wandte sich Max Blattner, ehemals Schuhschweiz-Vorstandsmitglied und ehemaliger Präsident der Berufsbildungskommission, an die Versammlung und sprach über die Wichtigkeit der Bildung auch zu Corona-Zeiten. „Man sollte der Berufsausbildung wie auch den Anschlussmöglichkeiten größte Aufmerksamkeit schenken. Auch nach dem Berufsabschluss sollte man junge Leute begleiten und ihnen auch die Möglichkeit geben, sich weiterzuentwickeln“, betonte Blattner.

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Petra Steinke / 27.10.2020 - 09:57 Uhr

Weitere Nachrichten

SABU-Vorstandssprecher Ulrich Rau in Berlin (Foto: Redaktion)

SABU: „Schwierige 20 Monate“

Generalversammlung in Berlin

Mit einigen Monaten Verspätung fand am 23. Oktober die ursprünglich für den Juni geplante Generalversammlung der SABU Schuh Verbund eG in Berlin statt. Im Fokus standen die Entwicklungen im Corona-Jahr 2020 – und ein besorgter Blick in die Zukunft.