Schuhindustrie

Ecco erlebt „eine schwierige Zeit“

Steen Borgholm, Ecco
Steen Borgholm, Ecco

Ecco bewegt sich zwischen Shutdown und Aufbruch. Während die Stores des Global Player u.a in Europa geschlossen bleiben, läuft die Schuhproduktion in China wieder an.

„Die Bedrohung durch das Coronavirus ist nicht zu unterschätzen. Daher danken wir all jenen Menschen, die sich der Bewältigung dieses Gesundheitsnotfalls widmen, von ganzen Herzen“, sagt Ecco-CEO Steen Borgholm. Auch der dänische Schuhkonzern hat am 18. März alle Stores in Europa, den USA und Kanada geschlossen. Hinzu kommen die Ladenschließungen der Ecco-Partner. „Unser Ziel ist es, sich den Herausforderungen der Corona-Krise in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu stellen und nach Lösungen zu suchen, die unsere weitere Partnerschaft unterstützen, wenn diese schwierige Zeit hinter uns liegt“, teilt Ecco auf Anfrage von schuhkurier mit. Alle Bestellungen für die laufende Saison würden bis auf Weiteres bei Ecco gelagert. Auf Wunsch könne jedoch auch diese Ware zugestellt werden. 

Ecco hofft auf baldige Besserung

Während in Europa der Schuhhandel nahezu komplett zum Erliegen gekommen ist, hat sich die Situation in China etwas entspannt. In Xiamen betreibt Ecco eine eigene Schuhfabrik mit angeschlossener Gerberei. „Die Produktion in unserer Produktionsstätte und unserer Gerberei in China wurde nach kurzer Zeit wieder aufgenommen. Da unserer Lieferkette auf eine Vielzahl von Herausforderungen vorbereitet ist, erwarten wir keine Lieferverzüge“, heißt es seitens Ecco. Insgesamt hoffe man jedoch auf eine baldige Besserung. „Wir vertrauen hier auf die lokalen und internationalen Behörden.“

Helge Neumann / 31.03.2020 - 13:48 Uhr

Weitere Nachrichten