Luxusmarke aus Italien

Ferragamo steckt tief in den roten Zahlen

Neuer Store von Salvatore Ferragamo am Daxing International Airport in Peking. (Foto: Ferragamo)
Neuer Store von Salvatore Ferragamo am Daxing International Airport in Peking. (Foto: Ferragamo)

Die Umsätze von Salvatore Ferragamo sind in den ersten neun Monaten 2020 deutlich gesunken. Das Luxusunternehmen aus der Toskana muss einen hohen Millionenverlust verbuchen.

Die Corona-Krise macht Ferragamo zu schaffen. Bis Ende September sind die Erlöse des Unternehmens auf 611 Mio. Euro gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 38,5% im Vergleich zum Vorjahr. Unter dem Strich stand für die Luxusmarke ein Verlust in Höhe von 96 Mio. Euro. Der Umsatzrückgang betrifft alle Vertriebskanäle und Regionen. So gingen die Einnahmen von Ferragamo im eigenen Retail in den ersten neun Monaten des Jahres um 35% zurück. Im Wholesale lag das Minus bei 44,5%. Wichtigster Markt für Ferragamo ist die Region Asia Pacific, hier stürzten die Umsätze in Folge der Corona-Krise bis Ende September um 30,6% ab. In Europa lag das Minus sogar bei 45%. 

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Petra Steinke / 11.11.2020 - 11:47 Uhr

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