Schuhhersteller aus Haßfurt

Finn Comfort setzt auf EDI

Um eine Prozessoptimierung zu erreichen und die internen Logistikabläufe effizienter zu gestalten, setzt der fränkische Schuhhersteller Finn Comfort auf die Einführung von EDI.

Das Unternehmen aus Haßfurt bietet seinen Kunden künftig die Möglichkeit eines elektronischen Datenaustausches. Über eine EDI-Schnittstelle können Geschäftsdaten dann standardisiert vollautomatisiert ausgetauscht werden.

Unterstützt werden die Partner über das ECC mit dem Austausch von strukturierten Nachrichtendaten, wie PRICAT (Preise und Produktdaten), ORDERS (Bestellungen), DESADV (elektronische Liefermeldungen) und SLSRPT (Salesreport).

Die automatische Verarbeitung von Geschäftsdokumenten bietet nach Überzeugung von Finn Comfort mehrere Vorteile. Der Lagerbestand von NOS-Artikeln könne von der Warenwirtschaft überwacht und Bestellvorschläge vorbereitet werden. EDI beschleunige die Geschäftsprozesse, indem Bestellungen und Lieferscheine automatisch geprüft sowie die Bestell- und Lieferzeiten verkürzt werden. „Manuelle Arbeitsschritte bei der Auftragserfassung fallen weg, Fehler verringern sich, Kosten werden reduziert und zudem Papier eingespart“, so das Unternehmen.

Durch automatische Bestellungen und Mitteilungen des Handels über Abverkäufe könne schneller auf Kundenwünsche reagiert werden und stark gefragte Artikel könnten eventuell noch kurzfristig nachgeliefert werden, erklärt die Waldi Schuhfabrik, die Schuhe der Marke Finn Comfort produziert.

Petra Steinke / 27.03.2020 - 11:03 Uhr

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