Schuhindustrie

Gabor-Umsatz sinkt

Achim Gabor (Foto: Redaktion)
Achim Gabor (Foto: Redaktion)

Im vergangenen Geschäftsjahr musste Gabor einen weiteren Umsatzrückgang hinnehmen. Zugleich ging die Absatzmenge zurück.

Die Gabor Shoes AG (incl. Lizenzen, Gabor Shop & Store GmbH und Gabor Footwear GmbH) erzielte 2019 einen Umsatz von 362 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 377 Mio. Euro, 2017 waren es noch 383 Mio. Euro. Die Absatzmenge sank von knapp 9 Mio. auf 8,1 Mio. Paar.

Die Marken Gabor und Rollingsoft erreichten nach Angaben des Unternehmens aus Rosenheim knapp 318 Mio. Euro Umsatz bei einer Absatzmenge von ca. 7,5 Millionen Paar. Der Exportanteil (Umsatz) betrug rund 50%. Mit der Marke Camel Active machte Gabor 34 Mio. Euro Umsatz, die Gabor-Lizenzen steuerten weitere 10 Mio. Euro bei. Die Zahl der Mitarbeiter lag Ende 2019 bei 3.095, davon 425 in Deutschland und 2.650 in den beiden europäischen Werken in Portugal und der Slowakei.

„Der Abschmelzungsprozess im stationären Handel setzte sich fort, sowohl im Inland wie im Ausland. Das machte sich auch für uns bemerkbar“, erklärte Achim Gabor zu den Zahlen. „In der zweiten Jahreshälfte zeigten sich jedoch Anzeichen für eine Stabilisierung. So sind unsere Erstverkäufe in einigen Märkten wieder gewachsen und die Nachorders konnten zulegen. Unsere neue Herrenschuhmarke Pius Gabor startet mit der Kollektion H/W 20 in mehr als 20 Märkten in Europa und Asien und kommt bei unseren Handelspartnern sehr gut an.“ Zudem habe der Gabor-Onlineshop, der mit seinem Marktplatz-Prinzip die stationären Handelspartner mit einbeziehe, deutlich zulegen können. Die Absatzmenge nach Retouren lag im sechsstelligen Bereich.

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Helge Neumann / 27.01.2020 - 13:41 Uhr

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