Warenhauskonzern

Galeria Karstadt Kaufhof klagt gegen Corona-Schutzverordnung

Galeria Karstadt Kaufhof (Foto: Redaktion)
Galeria Karstadt Kaufhof (Foto: Redaktion)

Gegen die Vorgabe, dass nur Geschäfte öffnen dürfen, deren Verkaufsfläche kleiner als 800 qm ist, klagt der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof. Das Unternehmen hält die Sonderregelung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wettbewerbsverzerrung.

Das Essener Unternehmen wendet sich in einem Eilverfahren gegen die Corona-Schutzverordnung. Das Land hat nun Gelegenheit, beim Oberverwaltungsgericht Münster dazu Stellung zu beziehen. In dieser Woche wird nicht mehr mit einer Entscheidung gerechnet.

Frühestens ab dem 20. April dürfen Geschäfte mit bis zu 800 qm Verkaufsfläche wieder öffnen. In einigen Bundesländern gilt zudem, dass auch Läden mit größerer Fläche geöffnet werden dürfen, wenn sie die vorhandene Verkaufsfläche durch Absperrungen auf 800 qm verringern. Die nordrhein-westfälische landesregierung signalisierte, sich auf diese Variante nicht einlassen zu wollen. Große Warenhäuser wie Karstadt oder Kaufhof mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 qm sollen demnach geschlossen bleiben. Geschäfte anderer Branchen wie Fahrradhändler oder Buchgeschäfte sollen unabhängig von der Quadratmetergröße wieder öffnen dürfen.

 
Petra Steinke / 17.04.2020 - 14:13 Uhr

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