Corona-Krise

Galeria Karstadt Kaufhof verlangt Entschädigung

Die Rettung von Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) kostet den Eigentümer, die Signa Gruppe, rund eine halbe Milliarde Euro. Das berichtet das Manager-Magazin unter Berufung auf den Insolvenzplan des Warenhauskonzerns.

Der Plan sehe vor, dass Signa 366 Mio. Euro zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs einbringe. Zudem hatte das Unternehmen von René Benko bereits im März 162 Mio. Euro bereitstellen müssen, um das Sanierungsverfahren zu ermöglichen. Galeria Karstadt Kaufhof hatte am 1. April ein Schutzschirmverfahren beantragt.

Wie das Manager-Magazin weiter berichtet, sieht der Insolvenzplan vor, dass sich GKK zu einem „vernetzten Marktplatz der Zukunft“ entwickeln soll. Das Warenhaus solle „Anker-Einzelhändler und gesellschaftliche Anlaufstelle in jeder relevanten deutschen Innenstadt“ werden. Dazu sei ein „nahtloses Zusammenspiel von Online- und Offlinekanäle“. Darüber hinaus wurde bekannt, dass die Sanierer Schadensersatz vom deutschen Staat wegen des Lockdowns verlangen. Ziel sei es, einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag von der öffentlichen Hand zu erhalten. Dazu sei auch eine Klage möglich

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Helge Neumann / 19.08.2020 - 12:46 Uhr

Weitere Nachrichten