Corona-Krise

Hamburger Gericht hält Beschränkung von großen Läden für nicht zulässig

In Hamburg müssen größere Geschäfte ihre Verkaufsfläche auf 800 qm einschränken. (Foto: Unsplash/Jonas Tebbe)
In Hamburg müssen größere Geschäfte ihre Verkaufsfläche auf 800 qm einschränken. (Foto: Unsplash/Jonas Tebbe)

Das Hamburger Verwaltungsgericht hat einer Eilklage stattgegeben, die sich gegen die Beschränkung von Verkaufsflächen auf 800 qm richtet.

Mit der Begründung, ein besonderer Infektionsschutz sei durch eine Beschränkung der Fläche nicht gegeben, hat das Hamburger Verwaltungsgericht der Klage eines Sportwarengeschäfts in der Hamburger Innenstadt standgegeben. Die Hansestadt Hamburg erlaubt seit dem 20. April wieder die Öffnungen von Geschäften, solche mit einer größeren Verkaufsfläche müssen diese auf 800 qm begrenzen. Als Begründung dafür nannte die Stadt die mögliche Anziehungskraft auf Kunden, welche zu einer Überfüllung der Innenstadt sorgen würde. Das Verwaltungsbericht sieht darin, so das Magazin Spiegel, „keine gesicherte Tatsachenbasis”, da die Anziehungskraft eines Ladens nicht aus der Fläche, sondern der Attraktivität des Angebots bestünde.

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat bereits Beschwerde gegen die Entscheidung erhoben. 

Laura Klesper / 23.04.2020 - 10:00 Uhr

Weitere Nachrichten