Corona-Krise

HDS/L: „An einem Strang ziehen“

Hauptgeschäftsführer HDS/L Manfred Junkert (Foto: HDS/L)
Hauptgeschäftsführer HDS/L Manfred Junkert (Foto: HDS/L)

Vor dem Hintergrund der dramatischen Situation in der Schuh- und Modebranche setzt der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L) auf eine enge Zusammenarbeit mit den Verbänden der Bekleidungsindustrie.

Zu den aktuellen Umsatzausfällen aufgrund der Geschäftsschließungen komme, dass die Schuh- und Lederwarenunternehmen an der Produktion der Herbst/Winter-Kollektionen arbeiten. „Kostenintensive Verpflichtungen laufen weiter. Materialien und Vorlieferanten müssen von den Unternehmen der Schuh- und Lederwarenindustrie bezahlt werden“, heißt es in einer Mitteilung des Verbands.

Vor dem Hintergrund dieser dramatischen Situation setzt Manfred Junkert auf eine enge Zusammenarbeit mit den Verbänden der Bekleidungsindustrie: „Wichtig ist, dass wir jetzt allen an einem Strang ziehen!“ In enger Abstimmung mit den Kollegen der Textilverbände aus Industrie und Handel arbeite der HDS/L an Lösungen und fordere vor allem eine rasche Hilfe von der Politik. „Wir werden mit einem konkreten Maßnahmenkatalog auf die Politik zugehen. Es geht darum Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten.“

Helge Neumann / 25.03.2020 - 14:14 Uhr

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