Modehandel

H&M Deutschland beantragt Kurzarbeitergeld

Die H&M-Filiale „Mitte Garten“ in Berlin. (Foto: H&M)
Die H&M-Filiale „Mitte Garten“ in Berlin. (Foto: H&M)

H&M Deutschland hat Kurzarbeitergeld beantragt. Den Betrag will der Textilfilialist aufstocken.

„Aufgrund der momentanen Situation durch das COVID-19 sehen wir uns aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, erstmalig flächendeckend in der Geschichte von H&M Deutschland Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit für den Zeitraum März bis Mai 2020 zu beantragen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

H&M Deutschland habe gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat ein Ergebnis erarbeitet, das die Arbeitsplätze der fast 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland sichern soll.

H&M Deutschland stockt das Kurzarbeitergeld freiwillig im Rahmen der abgeschlossenen Vereinbarung für den Zeitraum von März bis Mai 2020 wie folgt auf:

  • März auf 100 % des Nettogehalts
  • April auf 90 % des Nettogehalts
  • Mai auf 90 % des Nettogehalts.

Zudem seien Lösungen für Minijobber und Werkstudenten (nicht sozialversicherungspflichtig) gefunden worden.

Tobias Kurtz / 31.03.2020 - 15:29 Uhr

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