Entlastung für überschuldete Unternehmen

Insolvenzantragspflicht auch im Januar ausgesetzt

Laut einer aktuellen Meldung hat die Bundesregierung die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags für den Januar 2021 noch einmal ausgesetzt. Es wird vermutet, dass es danach zu einer weiteren Aussetzung kommt.

Mit dieser Entscheidung soll verhindert werden, dass Firmen Insolvenz beantragen müssen, weil etwa staatliche November- und Dezemberhilfen noch nicht ausgezahlt worden seien. Die Auszahlung verzögert sich aktuell wegen technischer Probleme. Die Sonderregelung zum Insolvenzantrag hätte nach bisherigem Plan zum 31. Dezember auslaufen sollen. Experten äußern die Vermutung, dass die Lockerungen beim Insolvenzrecht auch noch über den Januar hinaus verlängert werden könnten.

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gilt für überschuldete Unternehmen, die aber noch zahlungsfähig sind. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit muss bereits seit Ende Oktober wieder Insolvenz beantragt werden.

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Petra Steinke / 15.12.2020 - 09:33 Uhr

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