Nachhaltigkeit

Intersport legt neuen CSR-Bericht vor

Das Vorstandsteam von Intersport v.l.n.r.): Alexander von Preen, Hannes Rumer, Mathias Boenke, Frank Geisler (Foto: Intersport)
Das Vorstandsteam von Intersport v.l.n.r.): Alexander von Preen, Hannes Rumer, Mathias Boenke, Frank Geisler (Foto: Intersport)

Die Intersport Deutschland eG hat ihren dritten CSR-Bericht vorgelegt. Außerdem will sie eine eigene Nachhaltigkeits-Exklusivmarke entwickeln.

„Wir wollen als Unternehmen Vorbild sein und Verantwortung übernehmen – für unsere Händler im Intersport-Verbund, für unsere Kunden und Industriepartner, für unsere Mitarbeiter und für unsere Umwelt“, sagt Dr. Alexander von Preen, CEO der Intersport. „Aus diesem Grund haben wir unsere Bemühungen, verantwortungsvoll zu handeln, in unserem Leitbild festgeschrieben. Glaubwürdigkeit, Offenheit und Nachhaltigkeit sind Werte, die wir täglich in unserem Arbeitsumfeld anstreben. Sie bilden den Maßstab für unser Handeln – nach innen wie nach außen.“

Unter dieser Prämisse will die Intersport ihre strategischen Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den sechs Handlungsfeldern Mitarbeiter, Mitglieder, Endkunden, Lieferanten und Exklusivmarken, Umwelt und Tierwohl sowie Gesellschaft vorantreiben.

„Besonders unsere Exklusivmarken sind starke Nachhaltigkeitstreiber“, stellt Georgios Chatzopoulos, CSR-Beauftragter der Intersport heraus. Die Produktion von Outdoorschuhen der Exklusivmarke McKinley zum Beispiel erfolge aus Nachhaltigkeitsaspekten hauptsächlich in Europa. „Unsere Produktionsstätten in Italien und Rumänien gelten als Vorzeigebetriebe hinsichtlich transparenter Prozesse und sozialer Verantwortung. Die dortige Produktion schafft Arbeitsplätze und sorgt für kürzere Lieferwege mit vergleichsweise geringem Emissionsausstoß.“

 

CSR-Eigenmarke der Intersport: „Erste Schritte“

 

Darüber hinaus sei eine eigene CSR-Exklusivmarke geplant, deren Produktionsprozess den neuesten Nachhaltigkeitsstandards und CSR-Grundsätzen entspricht. „Wir gehen hier bereits erste Schritte. So sind zum Beispiel alle neuen Rucksackmodelle unserer Exklusivmarke McKinley seit der aktuellen Saison PFC-frei. Unser Bestreben nach nachhaltigen Produktionswegen zeigen wir neuerdings auch mittels eines entwickelten „Think Responsibly“-Labels‘“, macht Chatzopoulos deutlich. Umweltbewusste Produktionsvorgänge in den Bereichen „Material“, „Veredelung“, „Wasser- und Energie-Einsparungen“ sowie „Tierwohl“ werden in dieser Auszeichnung berücksichtigt. Erfüllt die Herstellung eines Produkts mindestens eines der Kriterien, wird es mit einem „Think Responsibly“-Anhänger an der Ware ausgezeichnet. „Hier wollen wir weiter ansetzen. Eine CSR-Kollektion könnte aus komplett recycelten Fasern hergestellt werden und wäre so ein absolutes Leuchtturmprojekt“, blickt Georgios Chatzopoulos in die Zukunft.

Auch Intersport-Händler engagieren sich für Nachhaltigkeit in sozialen und ökologischen Bereichen. Das fängt bei Gutscheinkarten aus Holz sowie kompostierbaren und ressourcenschonend produzierten Einkaufstüten an und reicht bis zur Unterstützung der Initiative Plant-for-the-Planet, sowie der Teilnahme an Forschungsprojekten zum Test alternativer Strategien zur Verpackungsvermeidung.

Ihren ersten CSR-Bericht hat die Intersport 2014/15 vorgelegt. Hervorgegangen ist er aus der so genannten „Heilbronner Erklärung“, in der sich im Jahr 2012 die Intersport zusammen mit weiteren Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken auf ein verantwortungsvolles und werteorientiertes Wirtschaften verständigt hat.

Den neuen CSR-Bericht finden Sie hier unter www.intersport.de/verantwortung/.

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Tobias Kurtz / 20.08.2020 - 13:41 Uhr

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