Verbundgruppe

Intersport legt zu

Das Vorstandsteam von Intersport v.l.n.r.): Alexander von Preen, Hannes Rumer, Mathias Boenke, Frank Geisler (Foto: Intersport)
Das Vorstandsteam von Intersport v.l.n.r.): Alexander von Preen, Hannes Rumer, Mathias Boenke, Frank Geisler (Foto: Intersport)

Anlässlich der internationalen Sportartikelmesse ISPO in München bot die Intersport einen Überblick über die Umsatzentwicklung im Fünf-Länder-Verbund.

Im Kalenderjahr 2019 erzielte Intersport in den Ländern Deutschland, Österreich, Slowakei, Tschechien und Ungarn ein Umsatzplus von 3%. Das entsprach einem Einzelhandelsvolumen von 3,63 Mrd. Euro. Das Jahr 2019 sei insbesondere durch einen schneereichen Januar und einen starken Start in die Herbst-Winter-Saison im Oktober und November geprägt gewesen, teilte die Verbundgruppe mit. „In einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld haben sich unsere Händler hervorragend behauptet. Wir sind mit unserer Strategie ’Best in Sports‘ auf dem richtigen Weg. Das zeigen die positiven Umsatzzahlen, die uns Rückenwind für unsere Transformation zu einer dienstleistungsorientierten Händlerorganisation geben“, sagte CEO Alexander von Preen.

Fokuskategorien punkten

Das gute Ergebnis über alle fünf Länder führte Intersport vor allem auf die Fokuskategorien Outdoor, Running, Training und Wintersport zurück. Die vier stärksten Kategorien wachsen allesamt deutlich: Wintersport mit +4%, Outdoor mit +6% und Training mit +7%. Running schafft ein zweistelliges Wachstum mit plus 10%. Positiv entwickelt haben sich zudem Bike (+13%) sowie Racket Sport (+8%). Das fehlende sportliche Großereignis einer Fußball-WM oder –EM schlug sich im sogenannten Non-Event-Jahr 2019 insbesondere im Segment Teamsport mit -11% nieder.

Mehr Service für den Händler

Die Intersport investiert weiter in die Neuausrichtung des Fünf-Länder-Verbunds. Zentraler Bestandteil der Strategie sind zahlreiche neue Services, die die Händler langfristig erfolgreich machen sollen. Dabei sei es entscheidend, die Mitglieder für den neuen Weg zu begeistern, sagt COO Frank Geisler: „Unsere Aufgabe ist es, den Händler bestmöglich zu unterstützen. Dafür haben wir die Organisation in wichtigen Teilen umgebaut und beispielsweise Category Management eingeführt oder ein professionelles Customer Relationship Management aufgesetzt.“ Zentrale Hebel für mehr Profitabilität beim Händler sieht Intersport darüber hinaus im Bereich Personalrecruiting und -weiterbildung, in neuen Logistikdienstleistungen für bessere Warenverfügbarkeit und im Ausbau der Exklusivmarken mit einem Trading up der Kollektionen.

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Helge Neumann / 27.01.2020 - 10:04 Uhr

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