Komfortschuhhersteller

Joya integriert österreichischen Vertrieb in DACH-Organisation

(v.l.n.r) Michael und Jennifer Nater, Ramon den Uijl von Joya Österreich mit Claudio Minder und Karl Müller (Foto: Joya)
(v.l.n.r) Michael und Jennifer Nater, Ramon den Uijl von Joya Österreich mit Claudio Minder und Karl Müller (Foto: Joya)

Der Schweizer Schuhhersteller Joya übernimmt den österreichischen Markt und integriert rund 60 Verkaufsstandorte in die neu geschaffene DACH-Einheit.

Ziel sei eine koordinierte Partnerbetreuung, die Nutzung von Synergien im Vertrieb und die Lancierung von gemeinsamen Werbekampagnen, teilt das Unternehmen mit. „Unsere neuen Fachhandelspartner werden unserem EU-Lager angeschlossen, die Warenverfügbarkeit steigt, die Margen werden attraktiver, eine moderne B2B Plattform sichert einen reibungslosen Ablauf und ein kompetenter Innendienst kümmert sich um sämtliche Anliegen und Wünsche“, erklärt Joya-Gründer Karl Müller. „Landesgrenzen verschwinden immer mehr und darum sollte eine Marke einheitlich geführt werden. Zudem ist in der digitalen Welt das Angebot vergleichbar und transparent – Insellösungen sind heutzutage nicht mehr förderlich“, so Claudio Minder, CEO Joya Schuhe AG.

Der Vertrieb in Österreich wurde Michael Nater aufgebaut: „Wir haben Joya in den letzten 10 Jahren erfolgreich im Markt positioniert und gemeinsam mit unseren Verkaufspartnern beachtliche Ergebnisse, deutlich über dem Branchenschnitt, erzielt. Um diese positive Entwicklung weiter zu führen, steht nun die Verschmelzung des gesamten DACH-Vertriebs an“. Nater selbst übernimmt in der neuen DACH-Einheit die Position des Vertriebsleiters für Joya und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Mit seiner Expertise und dem Know-How aus seinen eigenen Passt!-Komfortschuhgeschäften kann Joya den Zugang zum stationären Fachhandel stärken“, so Claudio Minder.
Durch den Aufbau der DACH-Einheit wird das Vertriebsbüro in Konstanz/DE weiter ausgebaut. Neben einem eigenen Außendienstmitarbeiter für Österreich soll auch der Innendienst mit weiteren Fachkräften verstärkt werden. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass unser Produkt keinmn kurzfristigen Modetrends unterliegt und dem Gesundheitsbedürfnis der Gesellschaft nachkommt. Darüber hinaus bewegen sich die Absätze im Jahr 2020 auf erfreulichem Vorjahresniveau“, so Karl Müller.
Als nächster Schritt wird für das Frühjahr 2021 eine länderübergreifende Werbekampagne im DACH- Raum geplant, um Fachhändler auf lokaler Ebene zu unterstützen und die Akquise von Neukunden, durch Events, zu fördern.

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Petra Steinke / 22.12.2020 - 11:15 Uhr

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