Corona-Krise

Keen startet Masken-Initiative

Keen produziert ab sofort Masken. (Foto: Keen)
Keen produziert ab sofort Masken. (Foto: Keen)

Die US-amerikanische Outdoormarke Keen hat in einer ihrer unternehmenseigenen Fabriken in Thailand auf die Produktion von Alltagsmasken umgestellt. Das Angebot für Handelspartner war schnell vergriffen.

Im Zuge seiner „Together We Can Help”-Kampagne setzt Keen nun auf die Produktion von wiederverwendbaren und waschbaren Stoffmasken. „Während sich die Welt auf das Leben mit COVID19 einstellt, haben wir gelernt, dass das Tragen von Mund- und Nasenschutzmasken in der Öffentlichkeit dazu beiträgt, dieses Virus unter Kontrolle zu halten. Wir unterstützen die Verwendung von nicht-medizinischen Alltagsmasken aus waschbarem und wiederverwendbarem Stoff, indem wir bequeme Masken herstellen, mit denen sich die Menschen wohl fühlen, wenn sie sie täglich in der Öffentlichkeit tragen”, so Erik Burbank, Keen Chief Brand Officer.

Das Unternehmen spendete rund 100.000 Mund- und Nasenschutzmasken weltweit an Mitarbeiter im Einzelhandel. Auch in Deutschland konnte die Marke rund 17.000 Masken ihren Partnern kostenlos zur Verfügung stellen. Im Zuge der hohen Nachfrage war das Kontingent nach wenigen Tagen vergriffen. Keen zeigt sich nach eigenen Angaben zufrieden mit der Aktion und freut sich, dem Einzelhandel helfen zu können. In den kommenden Wochen soll der reguläre Verkauf von Masken starten.

Laut Keen bestehen die Masken aus upgecycelten Materialien, die ursprünglich für die Schuhproduktion verwendet werden sollten. Sie sollen neben dem praktischen Aspekt auch als modisches Accessoire dienen. 

 

Aktualisierung vom 7. Mai 2020

Laura Klesper / 05.05.2020 - 15:23 Uhr

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