Lederindustrie

Lanxess schließt Verkauf von Chromchemikalien-Geschäft ab

Chromsalz-Produktion von Lanxess in Merebank, Südafrika. (Foto: Lanxess)
Chromsalz-Produktion von Lanxess in Merebank, Südafrika. (Foto: Lanxess)

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat am 10. Januar 2020 den Verkauf seines Geschäfts mit Chromchemikalien abgeschlossen. Käufer ist Brother Enterprises, ein chinesischer Hersteller für Lederchemikalien.

Alle zuständigen Kartellbehörden haben die erforderlichen Zustimmungen zu der im August 2019 angekündigten Transaktion erteilt. Mit Vollzug der Transaktion hat Lanxess einen Erlös von rund 80 Mio. Euro erhalten. 

Damit hat Brother Enterprises auch den Standort Newcastle in Südafrika mit rund 220 Mitarbeitern von Lanxess übernommen. Dort wird Natriumdichromat produziert, das in Teilen zu Chromsäure weiterverarbeitet wird. Im südafrikanischen Merebank wird Lanxess bis voraussichtlich 2024 aus Natriumdichromat Chrom-Gerbsalze exklusiv in Auftragsfertigung für Brother Enterprises herstellen. 

Helge Neumann / 10.01.2020 - 10:47 Uhr

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