Schuhfilialist aus Österreich

Leder & Schuh erwartet Verlust

Humanic Flagship im City Park Laibach. (Foto: Leder & Schuh AG)
Humanic Flagship im City Park Laibach. (Foto: Leder & Schuh AG)

Die Humanic-Mutter Leder & Schuh AG erwartet für 2020 rote Zahlen. Der Schuhfilialist wird mit staatlichen Krediten unterstützt.

Laut einem Eintrag in das österreichische Firmenbuch erwartet die Leder & Schuh AG mit einem Millionenverlust für das laufende Geschäftsjahr. Das Ergebnis werde „deutlich negativ“ sein. Im Vorjahr 2019 konnte das Unternehmen aus Graz noch einen Gewinn in Höhe von 1,6 Mio. Euro verbuchen. Laut einem Bericht des ORF hat die Humanic-Mutter vom Bund eine Garantie für einen zusätzlichen Kredit in Höhe von 33 Mio. Euro erhalten. 

Vor kurzem hatte die Leder & Schuh AG mit einer umstrittenen Rabattaktion vor Beginn des Lockdowns in Österreich für viel Kritik gesorgt – auch in der Schuhbranche. Vorstand Michael Rumerstorfer hatte die Aktion später damit gerechtfertigt, dass er „in der Hitze des Gefechts“ so viel Ware wie möglich habe verkaufen wollen. 

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Helge Neumann / 24.11.2020 - 12:04 Uhr

Weitere Nachrichten

Hell, freundlich und modern sind die Verkaufsflächen bei Humanic gestaltet. (Foto: Humanic)

150 Jahre Schuhliebe aus Österreich

Leder und Schuh AG

Die Leder und Schuh AG besteht mit ihren Filialunternehmen Humanic und Shoe4You seit 150 Jahren. Ein Stil-Kaleidoskop mit Modellen aus acht Dekaden soll an die Geschichte der Schuhliebe erinnern. Freude am Einkauf, persönliche Kontakte und Serviceleistungen stehen für das nächste Jahrzehnt im Fokus.