Schuhindustrie

Lloyd startet selektives Vertriebskonzept

Andreas Schaller
Andreas Schaller

Lloyd führt als einer der ersten Hersteller von Herrenschuhen eine EU-weit geltende selektive Vertriebsstrategie bei einem Teil seiner Herrenkollektion ein.

Lloyd autorisiert ab der Orderrunde für Herbst/Winter 2020/21 ausgewählte Händler, Schuhe der neuen Serie Lloyd Selected weitervertreiben zu dürfen. Diese Serie werde in Zukunft ein Drittel der Herrenkollektion ausmachen und etwa zwölf Gruppen mit 75 Schuhvarianten ab einem Verkaufspreis von 129,90 Euro umfassen, teilt der Schuhhersteller mit. Um zum Vertriebskreis von Lloyd Selected zu gehören, sind nach Angaben des Unternehmens gewisse Kriterien zu erfüllen. Dazu gehören:

  • Qualitativ hochwertige Markenpräsentation, die eine paarige Größenvorwahl ausschließt
  • Qualifizierte Beratung
  • Pro Saison sind mindestens drei Lloyd Selected Artikel zu führen
  • Verbot von Weiterverkauf an Drittverkäufer
  • Verbot von Weiterverkauf auf offenen Marktplätzen

Verbindendes Element der Lloyd Selected Serie ist die Aussttattung mit einem „Unique foam“. Dabei handelt es sich um einen eigens entwickelten Trittschaum, der im Fußbett verarbeitet wird. Dieser biete dem Endkonsumenten einen besonders weichen Auftritt, unterstütze die Luftzirkulation im Schuh, sorge für ein optimales Luftklima, weise eine hohe Feuchtigkeitsabsorption auf und punkte mit einem besonderen Rebound-Effekt mit langlebigem Cushioning, heißt es seitens Lloyd. Der Schaum bestehe zudem aus bis zu 20% recyceltem Material.

Login für Abonnenten
Sie möchten alle Inhalte lesen?
  • Website-Login
  • E-Paper-Zugang
  • Alle Newsletter
Helge Neumann / 06.01.2020 - 08:00 Uhr

Weitere Nachrichten

Stefan Genth auf dem Handelskongress 2021 in Berlin. (Foto: HDE)

Einzelhandelsumsatz schrumpft um 2%

HDE-Prognose für 2022

In einer aktuellen Umfrage des HDE rechnen 44% von 800 befragten Unternehmen mit sinkenden Umsätzen. Der Verband geht für dieses Jahr von einem nominalen Umsatzwachstum von 3% im Vergleich zum Vorjahr aus, inflationsbereinigt rutscht der Einzelhandel 2% ins Minus.