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Manufactum eröffnet Geschäfte an kleineren Standorten

Der neueste Manufactum Standort in Münster zeichnet sich durch ein verdichtetes Konzept aus. (Foto: Manufactum)
Der neueste Manufactum Standort in Münster zeichnet sich durch ein verdichtetes Konzept aus. (Foto: Manufactum)

Manufactum geht jetzt auch in kleineren Städten auf kompakten Flächen an den Start. Der Händler eröffnete zuletzt Warenhäuser in Bonn und Münster.

Nachdem der ursprünglich reine Katalog- und Onlinehändler Manufactum mittlerweile in mehreren Großstädten Deutschlands sowie in Wien stationär vertreten ist, eröffneten nun die ersten Warenhäuser in mittelgroßen Städten und auf kleineren Flächen. Der zwölfte Laden befindet sich seit Anfang Mai in Bonn. Am 13. Mai folgte das Geschäft in den Münster Arkaden.

In jeweils zentraler Lage bieten die neuen Warenhäuser auf 330 bis 350 qm ein ausgewähltes Sortiment an Produkten des täglichen Bedarfs. Es reicht von Bekleidung, Möbeln und Heimtextilien über Küchen- und Gartenausstattung bis hin zu Körperpflege. Alle Produkte sollen verantwortungsvoll hergestellt werden.

Manufactum: „ein Ort der Begegnung“

Besucher haben die Möglichkeit, die Geschichte der Waren sowie Informationen rund um die Anwendung und Pflege im Alltag zu erfahren. Verkostungen und Workshops mit den Herstellern sollen in Zukunft die Menschen hinter den Produkten sichtbar werden machen. Manufactum will einen Ort der Begegnung schaffen, an dem sich Menschen austauschen. Neben einer längeren Verweildauer im Warenhaus entstehe so ein nachhaltiger Bezug zum neuen Lieblingsstück.

Für das Store-Konzept zeichnet das Düsseldorfer Architekturbüro Schwitzke & Partner verantwortlich. Im Eingangsbereich in Bonn öffnet sich die Decke auf eine Höhe von sechs Metern und schafft so eine großzügig luftige Entree-Situation. Raumbildende Elemente aus Warenmöbeln leiten den Kunden durch Sortimente sowie Themenwelten. Modulare Möbel aus hellem Holz ermöglichen eine bewegliche Produktpräsentation sowie die flexible Nutzung des Raums für Events oder Workshops. Gezielte Akzente in Lindgrün und Steingrau, zum Beispiel an Möbeln oder in Wandnischen, lockern das Flächenbild auf und unterstützen die wertige und gleichzeitig zurückhaltende Markenaussage des Händlers auf der Fläche. Im Vordergrund stehen die Produkte und deren Beziehung zum Besucher. Für einen ressourcenschonenden Ausbau der Bestandsflächen konnten einzelne Elemente der Raumhülle, wie Boden und Decke, weiter genutzt werden.

„Wir freuen uns, unseren langjährigen Kunden Manufactum beim Ausbau seiner Präsenz im stationären Handel zu unterstützen und ihn auch in der nächsten Phase der Expansion zu begleiten“, sagt Tina Jokisch, Geschäftsführerin von Schwitzke & Partner und verantwortlich für das architektonische Konzept.

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Tobias Kurtz / 18.05.2020 - 15:27 Uhr

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