Bekleidungshersteller aus Herford

Modeunternehmen Bugatti baut Arbeitsplätze ab

Bugatti-Headquarter in Herford (Foto: Bugatti)
Bugatti-Headquarter in Herford (Foto: Bugatti)

Die Bugatti GmbH aus Herford erwartet für das Geschäftsjahr 2020 einen erheblichen Umsatzrückgang. Am Hauptsitz wird es daher zu einem Stellenabbau kommen.

Knapp 100 Arbeitsplätze sollen in Herford wegfallen; derzeit sind dort insgesamt 349 Personen beschäftigt. Betroffen seien sämtliche Bereiche und Hierarchieebenen, teilt das Unternehmen mit. „Als Familienunternehmen haben wir eine besondere Nähe zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort und bedauern sehr, dass wir diesen Schritt gehen müssen“, erklärt Wolfgang Brinkmann, geschäftsführender Gesellschafter der Bugatti Holding Brinkmann. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werde ein Konzept entwickelt, damit der Stellenabbau möglichst sozialverträglich ausfalle.

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Bugatti einen deutlichen Umsatzrückgang von 25 bis 30%. Dadurch, dass der Handel mit erheblichen Warenüberhängen zu kämpfen habe, gehe man auch für das Jahr 2021 von Umsatzeinbußen aus.

„Mit neuen Strukturen, digitaler Offensive und einer hochmotivierten Mannschaft werden wir die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zwar bis weit über das Jahr 2020 zu spüren bekommen, wir sind aber sicher, dass wir mit diesen Maßnahmen für die Zukunft richtig aufgestellt sind“, so Brinkmann.

 
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Petra Steinke / 09.09.2020 - 14:39 Uhr

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