Österreichische Schuhhändler

Salamander und Delka nutzen Mitarbeiter-Apps

Sanja Kajmakoska, HR-Verantwortliche bei Salamander Österreich und Delka (Foto: Salamander Österreich)
Sanja Kajmakoska, HR-Verantwortliche bei Salamander Österreich und Delka (Foto: Salamander Österreich)

Seit April 2020 kommunizieren Salamander und Delka intern mit der Mitarbeiter-App „Sia“ von Lol yo. Damit wollen die beiden Unternehmen rund 500 Mitarbeitende in Österreich vernetzen.

Unter dem Dach der Ara AG betreiben Salamander und Delka nach eigenen Angaben zusammen österreichweit rund 60 Filialen. Seit April 2020 kommunizieren alle Mitarbeitenden in Österreich mit der unternehmenseigenen Mitarbeiter-App „Sia“ von Lol yo. Dadurch könne jeder einzelne Mitarbeitende orts- und zeitunabhängig informiert werden. Mitarbeitende in den Filialen ohne PC-Zugang sollen sich direkt über die App auf dem Smartphone austauschen können. Personalleiterin Sanja Kajmakoska erklärt: „Für Unternehmen mit Filialbetrieb ist interne Kommunikation tatsächlich die größte Herausforderung. Wir wollten endlich alle erreichen und miteinander verbinden, vom Lehrling bis zur Führungskraft. Es gibt zwar ein Intranet und regelmäßige Aussendungen, jedoch nur ein bis zwei Arbeitsplätze pro Filiale, um diese Informationen abzurufen. Der Fokus im Handel liegt klar auf dem Verkaufsraum und auf den Kunden.“ Aus Sicht der Personalleitung fehlte im bisherigen Informationsaustausch der zwischenmenschliche, motivierende Aspekt. „Auf einer Pinnwand wurden die wichtigsten Informationen aufgehängt, allerdings fehlten hier vor allem bei freudigen Nachrichten das Persönliche, die Emotionen und das Feedback der Kollegen. All die Dinge, die ein starkes Team noch näher zusammenrücken lassen.“

„SIA“ wurde bereits während des österreichweiten Corona-Lockdowns eingeführt. Fehlender sozialer Kontakt stellte in dieser Zeit vor allem für Mitarbeitende im Verkauf eine persönliche Herausforderung dar. „Hier kam die App genau richtig. Man konnte die zwischenmenschliche Kommunikation zumindest virtuell weiterführen. Es war wundervoll zu sehen, wie MitarbeiterInnen sich gegenseitig über die App Hoffnung machten und positive Bilder verbreitet haben“, betont Kajmakoska.

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Petra Steinke / 02.10.2020 - 13:07 Uhr

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