Reisegepäck

Samsonite verzeichnet Umsatzminus

Kyle Gendreau, CEO von Samsonite International (Foto: Samsonite)
Kyle Gendreau, CEO von Samsonite International (Foto: Samsonite)

Samsonite musste 2019 einen Umsatzrückgang verbuchen. Dafür ist vor allem das US-Geschäft verantwortlich. In Deutschland erzielte der Reisegepäck-Konzern ein Plus.

Die Umsätze der Samsonite-Gruppe gingen laut einer Unternehmensmitteilung um 1,8 Prozent (Basis konstante Wechselkurse) auf 3,64 Mrd. US-Dollar zurück. Das Betriebsergebnis (Operating Profit) entwickelte sich deutlich schlechter. Es sank um 38,4 Prozent auf 283 Mio. US-Dollar.

Wie in allen Regionen abgesehen von Nordamerika (-8%) steigerte der Reisegepäck-Konzern in Europa seinen Umsatz um 3,2 Prozent auf 792,2 Mio. US-Dollar (Basis konstante Wechselkurse). Besonders gut lief es in Deutschland. Hier erzielte Samsonite ein Plus von 7,3 Prozent auf 119,6 Mio. US-Dollar. Der deutsche Markt trägt damit 15,1 Prozent zum Gesamtumsatz in Europa (792,2 Mio. US-Dollar) bei.

Die Marke Samsonite vereinigt einen Umsatz von 1,65 Mrd. US-Dollar (-0,5%) auf sich. Tumi als zweitstärkste Konzernmarke erzielte einen Umsatz von 767 Mio. US-Dollar (+1,8%).

 

Ausblick auf 2020

 

Die Corona-Krise werde die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs negativ beeinflussen, so Kyle Gendreau, Chief Executive Officer von Samsonite, in seinem Ausblick auf 2020. Gendreau verweist auf die Erfahrungen, die Samsonite in der Vergangenheit mit Störungen des Reiseverkehrs machte, sowie die vorhandenen liquiden Mittel. Vor diesem Hintergrund sei Samsonite für die anstehenden Herausforderungen gewappnet.

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Tobias Kurtz / 25.03.2020 - 11:20 Uhr

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