Schuhfilialist aus Norddeutschland

Schuhkay 1882 soll acht Standorte schließen

Filiale von Schuhkay 1882. (Foto: Schuhkay)
Filiale von Schuhkay 1882. (Foto: Schuhkay)

Laut einem Medienbericht soll der Hamburger Schuhfilialist Schuhkay 1882 bis Ende des Jahres acht Standorte schließen, darunter die Filialen in Hamburg-Altona, Kiel und Neumünster. schuhkurier fragte nach.

Die Geschäftsführung bestätigt gegenüber schuhkurier die in dem Medienbericht genannten acht von der Schließung bedrohten Standorte, betont aber, man befinde sich in latenten Verhandlungen. Eine „strategische Schließung von Standorten“ sei in keinem Fall vorgesehen. Die Geschäftsführung kämpfe um jeden Standort. Es könne daher dazu kommen, dass derzeit für eine Schließung vorgesehene Geschäfts schlussendlich doch bestehen bleiben.  

Ende April 2020 hatte der Berliner Unternehmer Steffen Liebich sämtliche Gesellschaftsanteile des Hamburger Schuhfilialisten KG Schuhkay GmbH & Co. (Schuhkay 1882) mit laut Unternehmensangaben 30 Filialen übernommen. Im Juni war das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über das Unternehmen eröffnet worden.

Im November 2019 hatte Steffen Liebich das Unternehmen Kay GmbH & Co. KG übernommen, das zuvor von Matthias Kay geführt worden war. Der Filialist beantragte in der Folge ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Dieses wurde am 26. November 2019 eröffnet.
Zum Portfolio von Steffen Liebich gehören neben den Schuhhandelsunternehmen Leiser und Schuhhof auch der Filialist Anika sowie die Schuhhäuser Schlatholt und Kay.

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Petra Steinke / 26.10.2020 - 16:17 Uhr

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