Verband der Schuhhändler in der Schweiz

schuhschweiz bittet Branchenakteure an den runden Tisch

Lukas Kindlimann (li.), Präsident, und Dieter Spiess, Ehrenpräsident von schuhschweiz. (Foto: Redaktion)
Lukas Kindlimann (li.), Präsident, und Dieter Spiess, Ehrenpräsident von schuhschweiz. (Foto: Redaktion)

Der Schweizer Schuhhändler-Verband schuhschweiz hat für den 8. Juni Fabrikanten, Lieferanten und Händler zu einem runden Tisch eingeladen. Dabei soll diskutiert werden, wie angesichts der Corona-Krise die Zusammenarbeit verbessert werden kann.

„Covid-19 hat uns alle sehr getroffen. Nun wird unmissverständlich klar, dass wir, Fabrikanten und Detailhandel, den immensen, wirtschaftlichen Schaden nur gemeinsam mildern können“, heißt es in einer Bekanntmachung des Verbandes. Schuhschweiz unterstütze die bereits angedachten Überlegungen zu einer Verbesserung der Zusammenarbeit.

Diese umfassen unter anderem eine Verlängerung der Verkaufszeit um vier Wochen ohne massive Preisreduktionen. Analog eine Verschiebung der Auslieferung der Herbst/Winterartikel um ebenfalls vier Wochen. Mit diesen beiden Maßnahmen könne sich die Liquiditätssituation beim Handel entschärfen. Entsprechend sollten nach dem Willen des Verbands die Messe- und Ordertermine angepasst werden. Zudem benötige der Schuheinzelhandel weiterhin einen „vertretbaren Zahlungsaufschub der Herbst- und Winterlieferungen“.

Man erachte es als „dienlich und sinnvoll, wenn es Covid-19 zulässt, dass sich Protagonisten der Schuhbranche, ANWR, Dosenbach-Ochsner AG, FOM, Tiefenbacher AG, Tschümperlin & Co AG, Schuhhaus Walder AG, ZUSA und andere zu einem Gespräch am runden Tisch treffen.“

Schuhschweiz würde die Organisation einer solchen Veranstaltung übernehmen.

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Petra Steinke / 14.05.2020 - 09:00 Uhr

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