Lederwaren

Strategischer Partner steigt bei der Assima ein

Wolfgang Pachali, Günter Althaus (Foto: EMC hoch 2)
Wolfgang Pachali, Günter Althaus (Foto: EMC hoch 2)

Die Zukunft der Assima ist gesichert. Die außerordentliche Gesellschafterversammlung hat am 3. Dezember dem Einstieg eines strategischen Investors zugestimmt. Die Lederwarenverbundgruppe wird dabei ihren Namen ändern.

Die neue Assima hoch 2 gehört künftig zur Hälfte den Assimisten sowie der EMC hoch 2 GmbH aus Mainz mit deren Geschäftsführern Günter Althaus und Wolfgang Pachali. Mit einer Zustimmung von 85% bestätigten die Assimisten das vorgelegte Konzept, heißt es aus Kreisen der Teilnehmer. Die Assima Verbundgruppe GmbH & Co. KG wird dazu in eine Beteiligungsgesellschaft umgewandelt.

„Wir freuen uns sehr, dass die Gesellschafter der Empfehlung des Beirats in so großer Mehrheit gefolgt sind. Das Konzept einer hybriden Verbundgruppe der EMC hoch 2 hat unsere Assimisten begeistert, es sichert nicht nur den Erhalt unserer traditionsreichen Gemeinschaft der Assimisten, es eröffnet auch vollkommen neue Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen Assimisten. Es war ein langer und steiniger Weg, aber er hat sich gelohnt, denn jetzt haben wir den Weg für ein echtes Zukunftskonzept geebnet“, so Prof. Dr. Andreas Kaapke, Beiratsvorsitzender der Assima Verbund GmbH & Co. KG.  

 

„Hybride Verbundgruppe zum Nutzen der Mitglieder“
 

Die beiden neuen Mitgesellschafter sind der Überzeugung, „dass wir durch unsere langjährigen Erfahrungen in der Gestaltung von Verbundgruppen sowie unserem ausgeprägten Netzwerk einen wesentlichen Beitrag für eine erfolgreiche Perspektive der Assimisten leisten können“, so Günter Althaus. Die Assimisten haben nach Ansicht Pachalis einen hohen Preis für ihre Bereitschaft, Eigenverantwortung zu übernehmen, bezahlt. „Aus diesem Grund haben wir ein Modell geschaffen, dass die Assimisten weitestgehend von Risiken befreit“, wobei trotzdem die Erlöse unmittelbar an die Assimisten gehen sollen. Erreicht werde dies durch die Zwischenschaltung einer Wertschöpfungsplattform der Plattform hoch 2 GmbH, die das komplette operative Geschäft der Assima hoch 2 übernimmt“, so Pachali.

Die Plattform hoch 2 sei ein speziell für Verbundgruppen aufgestellter Infrastruktur-Dienstleister, der Skalierungs- und Synergie-Effekte für eine nachhaltig wirtschaftliche Leistungserbringung nutze. Eigentümer von Plattform hoch 2 sind die beiden Familienunternehmen von Althaus und Pachali.

„Wir wollen, das sich jeder Beteiligte maximal auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Die Assimisten bringen ihre Erfahrung im stationären Einzelhandel ein, wir modernste Infrastruktur und zukunftsweisende analoge und digitale Formate“, so Althaus. Hybride Verbundgruppen verbänden das Beste aus zwei Welten und stellten sicher, dass den Mitgliedern effektive und agile Lösungen zur Verfügung stehen.
 

Liquidationsbeschluss wird zurückgenommen
 

Mit dieser Entscheidung neigt sich ein für die Assima turbulentes Jahr dem Ende entgegen. Dafür ist nicht nur die Corona-Pandemie verantwortlich. Im Juni hatte die Gesellschafterversammlung der Assima Verbund GmbH & Co KG ihre Liquidation zum Jahresende beschlossen. Zwischenzeitlich zeichnete sich dann eine Fortführung der Verbundgruppe mit dem Einstieg des GMS Verbundes aus Köln als Gesellschafter ab. Im Herbst wurde dann die Lösung mit EMC hoch 2 entwickelt.

Die Details finden Sie in Kürze ausführlich auf schuhkurier.de.

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Tobias Kurtz / 04.12.2020 - 08:33 Uhr

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