„Botschaft des Optimismus“

Taschenmarke Furla eröffnet Shop in Mailand

Der neue Flagship-Store von Furla in Mailand (Foto: Furla)
Der neue Flagship-Store von Furla in Mailand (Foto: Furla)

Die italienische Taschenmarke Furla hat in Mailand ein neues Flagship-Store-Konzept vorgestellt.

Furla will seine wichtigsten Stores weltweit mit einem neuen Geschäftskonzept erneuern. Für dieses zeichnet David Chipperfield Architects aus Mailand verantwortlich, teilt das Traditionshaus mit. Das Store-Konzept feierte sein Debüt im Rahmen der Mailänder Fashion Week.

Der Flagship-Store am Piazza Duomo umfasst eine Fläche von rund 265 Quadratmetern, erstreckt sich über zwei Etagen und wird durch eine skulpturale Treppe miteinander verbunden. Eine weitere, angrenzende Räumlichkeit wurde für besondere Veranstaltungen und Pop-up-Displays integriert. Für die Übergänge zu den unterschiedlichen Räumlichkeiten konzipierte Architekt David Chipperfield mit seinem Team prächtige, gewölbte Türen. 

Die wiederkehrende Verwendung des Bogens im Flagship-Store deutet symbolisch auf das Erbe und die Identität der Marke hin, die in Bologna von Aldo Furlanetto 1927 gegründet wurde. Die Wände der neuen Räumlichkeiten sind mit Texturen versehen und wurden mit roher Erde beschichtet, die durch das Mischen verschiedener, natürlicher Töne gewonnen wird. Dieser raue Putz bildet einen Kontrast zu der glatten, durchgehenden Oberfläche des Bodens, die mit italienischem Pastellone-Finish bedeckt ist.

Darüber hinaus beschloss Furla-Präsidentin Giovanna Furlanetto, hinter einem skulpturalen, baumförmigen Tisch, ein Kunstwerk anzubringen. „Talentum Tolerare“ ist ein Neon, das im Jahr 2000 vom amerikanischen Künstler Joseph Kosuth entworfen wurde. 

„Wir sind stolz darauf, dieses neue aufregende Projekt in einem so komplexen Moment vorstellen zu dürfen. Wir wollten eine Botschaft des Optimismus und der Widerstandsfähigkeit vermitteln, da wir glauben, dass die Welt des physischen Einzelhandels trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten für eine Marke wie Furla weiterhin von hoher Relevanz sein wird“, sagt Giovanna Furlanetto.

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Tobias Kurtz / 24.09.2020 - 12:19 Uhr

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