Schuhindustrie

Timberland-Zahlen „enttäuschen“

Der neue Timberland-Store in West End. (Foto: Timberland)
Der neue Timberland-Store in West End. (Foto: Timberland)

Der Umsatz von Timberland ist zwischen Oktober und Dezember um 5% gesunken. Steve Rendle, CEO des Mutterunternehmens VF Corporation, zeigte sich von den Zahlen „enttäuscht“ – und senkte die Prognose für das Gesamtjahr.

Die VF Corporation erzielte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,4 Mrd. Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand wie im Vorjahr ein Gewinn von 465 Mio. Dollar.

Weiterhin positiv entwickelt sich die Marke Vans, die in den drei Monaten bis Ende Dezember um 12% zulegen konnte. In der Region Europa lag das Plus sogar bei 14% – insbesondere in Deutschland und Frankreich konnte das Label zulegen. Für das Gesamtjahr erwartet die VF Corporation nun einen Umsatzanstieg um 15% für die Marke Vans.

Anders sieht es dagegen für Timberland aus. Der Umsatz der Marke ging Ende 2019 um 5% zurück. Insbesondere die Kategorie Schuhe und hier speziell die Klassiker taten sich nach Angaben von VF schwer. In Europa lag das Minus sogar bei 9%. „Die Entwicklung bei Timberland war im Weihnachtsgeschäft enttäuschend“, erklärte Steve Rendle, CEO der VF Corporation. Vor dem Hintergrund der schlechten Quartalszahlen geht Rendle nun für das Gesamtgeschäftsjahr von Timberland von einem Minus zwischen 1% und 2% aus. Zuvor war man noch von einem kleinen Plus ausgegangen.

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Helge Neumann / 24.01.2020 - 09:53 Uhr

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