Schuhhandel

Umsätze im Juli sinken nur minimal

Fashion Outlet Zweibrücken (Foto: VIA Outlets)
Fashion Outlet Zweibrücken (Foto: VIA Outlets)

Die Umsatzentwicklung im Juli war ein Lichtblick für die Schuhbranche: Im Juli musste der Handel nur ein geringfügiges Minus verbuchen. 

Der deutsche Schuhhandel konnte im Juli zwar kein Umsatzplus verzeichnen, weit entfernt waren die schwarzen Zahlen jedoch auch nicht. Unter dem Strich stand ein minimales durchschnittliches Minus in Höhe von 0,3%. Die Vorgabe aus dem Juli 2019 lag bei +3,7%.  Angesichts der Umsatzentwicklung in den Vormonaten kann dieses Ergebnis durchaus als Erfolg gewertet werden. So betrug das Minus im Juni noch 8,1% und im Mai mussten die Unternehmen einen Rückgang der Erlöse um 9,3% verzeichnen. Ist damit die Trendwende geschafft und die Talsohle durchschritten? Diese Frage wird sich vermutlich erst in einigen Monaten beantworten lassen, wenn sich die Umsätze über einen längeren Zeitraum stabilisiert haben. Zudem bleibt in vielen Unternehmen die Angst vor einem zweiten Lockdown bestehen. Sollte sich das Infektionsgeschehen im Herbst wieder dramatisch beschleunigen, könnte es erneut zu Rückschlägen für den Schuhhandel kommen.

Regional ergaben sich im zurückliegenden Monat einige Unterschiede. So konnte offenbar vor allem der Schuhhandel im Norden vom zunehmenden Inlandstourismus profitieren. In den Bundesländern an Nord- und Ostsee stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6%. Und auch die süddeutschen Schuhhändler konnten den Juli mit einem wenn auch geringen Umsatzplus in Höhe von 0,6% abschließen. Dagegen wurde für den Handel in der Mitte und im Osten weiterhin eine negative Tendenz festgestellt.

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Helge Neumann / 13.08.2020 - 09:34 Uhr

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