Eurostat

Umsätze im Schuhhandel sinken europaweit

Im März sind die Umsätze im Einzelhandel in der EU um 10,4% gesunken. Besonders stark betroffen waren laut der Statistik-Behörde Eurostat der Schuh- und Modehandel.

Im März 2020 hatten die von den EU-Mitgliedstaaten weitreichend eingeführten Corona-Einschränkungsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen auf den Einzelhandel.  Das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels sank gegenüber Februar 2020 im Euroraum um 11,2% und in der EU um 10,4%. Gegenüber März 2019 sank der kalenderbereinigte Einzelhandelsindex im März 2020 im Euroraum um 9,2% und in der EU um 8,2%, teilt Eurostat mit. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge des Einzelhandelvolumens insgesamt in Bulgarien (-18,1%), Frankreich (-17,4%) und Luxemburg (-16,4%) registriert. Ein Zuwachs wurde in Irland (+0,1%) verzeichnet.

Umsatzentwicklung im Schuhhandel

Die Umsätze des Einzelhandels mit Textilien, Bekleidung und Schuhen waren besonders von den Maßnahmen der Regierungen betroffen. Im Euroraum gingen die Umsätze der Branche im März im Vergleich zum Vormonat um 38,9% zurück. In der EU lag das Minus bei -40%. 

Helge Neumann / 07.05.2020 - 08:55 Uhr

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