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Unitex und Mittelstandsverbund fordern Hilfe für Modehandel

Unitex, Mittelstandsverbund
Unitex, Mittelstandsverbund

Um den Unternehmen und Soloselbständigen jetzt wirklich gezielt zu helfen, sei ein einfaches, hoch wirksames und dennoch kontrollierbares Vorgehen bei der Mittelvergabe erforderlich, appelliert Eckard Schwarzer, Präsident des Mittelstandsverbunds.

 

Der Mittelstandsverbund und die Verbundgruppe Unitex GmbH begrüßen das zwischen Bund und Ländern beschlossene einheitliche Krisenmanagement in der Corona-Pandemie. „Aus Reserven werden viele Unternehmen die kommenden Wochen nicht überstehen können. Die Überbrückungshilfe wird damit umso wichtiger. Um den Unternehmen und Soloselbständigen jetzt wirklich gezielt zu helfen, ist ein einfaches, hoch wirksames und dennoch kontrollierbares Vorgehen bei der Mittelvergabe erforderlich“, appelliert Eckard Schwarzer, Präsident des Mittelstandsverbunds.

Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit der KfW beschlossen, den KfW-Schnellkredit 2020 zur Unterstützung der von der Coronakrise betroffenen Unternehmen nun auch für Unternehmen mit weniger als elf Beschäftigten zu öffnen. Hierfür hatte sich der Mittelstandsverbund nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten wiederholt eingesetzt. „Entscheidend sind jetzt Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit, Transparenz und Einheitlichkeit“,  betont Schwarzer.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Unitex gemeinsam mit dem Mittelstandsverbund eine Sonderausgabe eines „Unitex-Webiknow, in dem Gerhard Albrecht, Geschäftsführer der Verbundgruppe, und Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbunds, über den gemeinsamen Einsatz zur Forderung eines Nachteilsausgleichs für mittelständische Unternehmen informieren. „Es ist dringend notwendig, dass auch der stationäre Modeeinzelhandel Unterstützung erhält. Bei deutlich rückläufigen Frequenzen und damit einhergehenden Umsatzeinbußen laufen bei geöffneten Geschäften die Kosten nahezu unverändert weiter. Das Ergebnis sind weitere immense Verluste. Aufgrund dieser doppelten Negativfaktoren sind Unterstützungsmaßnahmen gefordert, die sich auf die Ebene der Unternehmensergebnisse der Vergangenheit beziehen. Die Konzeption des Mittelstandsverbunds bietet hierfür die richtige Grundlage. Dies gilt es jetzt auf breiter Basis zu begleiten.“, so Gerhard Albrecht.

Das Online-Event findet am Donnerstag, den 05.11.2020, um 9 Uhr statt und ist in der Teilnehmerzahl auf 100 limitiert. Die Anmeldung ist hier möglich.

 
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Petra Steinke / 03.11.2020 - 14:07 Uhr

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