Schuhhandel in Frankreich

Vivarte ist schuldenfrei

Der französische Schuhhandelskonzern Vivarte ist schuldenfrei. In den vergangenen fünf Jahren wurden Verbindlichkeiten von insgesamt 3,3 Mrd. Euro abgebaut. Künftig soll wieder verstärkt in Wachstum investiert werden.

Vivarte erzielte im Geschäftsjahr 2018/19, das am 31. August endete, einen Umsatz in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Erlöse damit um 5,3% zurück. Das Unternehmen erzielte ein EBITDA in Höhe von 40,4 Mio. Euro, unter dem Strich stand ein kleines Minus in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Bemerkenswert war das Jahr für Vivarte jedoch vor allem, da es dem Unternehmen gelungen ist, die verbliebenen Schulden zu tilgen. So wurden in einer Vereinbarung mit den Gläubigern rund 450 Mio. Euro in Aktien umgewandelt. Damit hat Vivarte in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 3,3 Mrd. Euro Schulden abgebaut.

Wichtigstes Handelskonzept von Vivarte ist La Halle, das im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 847 Mio. Euro erwirtschaftete. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz damit um 3% zurück. Vivarte kündigte an, in den kommenden Jahren vor allem in die Modernisierung der Geschäfte, digitale Prozesse und die Logistik zu investieren.

Helge Neumann / 02.01.2020 - 14:06 Uhr

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