Medienbericht

Wie die Bundesregierung den Einzelhandel unterstützen will

Laut einem Medienbericht sollen Geschäfte entschädigt werden, wenn ihnen aufgrund eines harten Lockdowns Umsätze wegbrechen. Entscheidungen sollen am kommenden Wochenende fallen.

Wie der „Spiegel“ berichtet, laufen seit Tagen Gespräche zwischen dem Finanz- und dem Wirtschaftsministerium, um die Situation des Einzelhandels zu entschärfen. Details sollen am kommenden Wochenende beschlossen werden.

Laut dem „Spiegel“ sollen Händler jedoch nicht im selben Maße unterstützt werden wie die Gastronomie im November und Dezember – auch dann nicht, wenn ein harter Lockdown droht und die Läden schließen müssen. Stattdessen soll die so genannte Überbrückungshilfe III zum Tragen kommen. Sie sähe auch eine rückwirkende Maßnahme für den Einzelhandel vor. Geschäfte, deren Umsätze im November und Dezember mehr als 40% unter denen des Vorjahresmonat lagen, dürfen die Staatshilfen beantragen, und zwar unabhängig davon, ob sie von einem lokalen, landesweiten oder bundesweiten Lockdown betroffen sind.

Die Höhe der Hilfszahlung orientiert sich dabei nicht am Umsatz, sondern umfasst einen Zuschuss für Sachkosten wie z.B. Mieten.

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Petra Steinke / 10.12.2020 - 17:40 Uhr

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