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Zalando baut Plattformgeschäft aus

Der Zalando-Vorstand (v.li.): David Schröder, Jim Freemann, Rubin Ritter, Robert Gentz, David Schneider (Foto: Zalando)
Der Zalando-Vorstand (v.li.): David Schröder, Jim Freemann, Rubin Ritter, Robert Gentz, David Schneider (Foto: Zalando)

Um Modemarken und Einzelhändler in der Corona-Krise zu unterstützen, baut der Onlinehändler Zalando sein Plattformgeschäft weiter aus.

Mit mehreren neuen Initiativen will das Unternehmen Modemarken und Einzelhändler während der durch das Coronavirus ausgelösten Krise unterstützen. Dadurch sollen sich Partner leichter mit der Zalando-Plattform verbinden und so die 32 Millionen aktiven Kunden (+17% gegenüber Vorjahr, Stand 31. März) erreichen können.

Zudem gibt das Unternehmen die Ergebnisse des ersten Quartals bekannt. Das GMV wuchs laut Zalando im Vergleich zum Vorjahr zwischen 13,2 und 14,4%, der Umsatz zwischen 9,9 und 11,4%. Das bereinigte EBIT liegt im ersten Quartal bei minus 90 bis minus 110 Mio. Euro. Auch plant das Unternehmen ein 350 Mio. Euro schweres Sparprogramm für 2020.

„In den letzten Wochen haben wir entscheidende Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch unser Unternehmen vor den Auswirkungen des Coronavirus zu schützen. Wir werden nun verstärkt unsere Energie und Investitionen darauf lenken, unsere Plattformstrategie während der Krise voranzutreiben. Für die Modebranche ist jetzt die Zeit, auf online umzustellen. Wir werden unsere Partner dabei unterstützen, ihr Geschäft auf unserer Plattform weiter auszubauen”, sagt Zalando Co-CEO Rubin Ritter.

Laura Klesper / 16.04.2020 - 10:09 Uhr

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