Onlinehändler aus Berlin

Zalando will ohne Stereotype werben

Die neue Werbekampagne von Zalando. (Foto: Zalando)
Die neue Werbekampagne von Zalando. (Foto: Zalando)

Der Onlinehändler startet eine Kampagne, die sich von gängigen Rollenmustern verabschieden will. Das Unternehmen hat dafür eigens einen neuen Begriff entwickelt.

„Goodbye Stereotypes. Hello Zerotypes“ ist der dritte Teil der Zalando- Markenpositionierung „Free to be“, die im September vergangenen Jahres ihren Launch feierte. „Free to be“ steht dabei laut Zalando für die Freiheit, die Mode zu tragen, die man will, zu sein, wer man möchte – und sich von nichts aufhalten zu lassen. Mit dieser neuen Marketingausrichtung will Zalando seine Kunden emotional ansprechen und sich als erste Anlaufstelle für Mode positionieren.

Ein „Zerotype“ stelle die Vorurteile bezüglich Alter, Geschlecht, Körperform und Hintergrund in Frage und versuche, Mode in einem anderen Licht zu zeigen, erklärt Zalando.

Um diese Form der Selbstverwirklichung darzustellen und ein Antonym zu einem Stereotyp zu schaffen, habe man einen neuen Begriff geprägt – den Zerotype. Gemeint sei damit eine Person oder Überzeugung, die nicht auf eine Idee, einen Typ, eine Erwartung oder eine Grenze beschränkt ist.

Die neue Zalando-Kampagne will sich von überholten Stereotypen verabschieden und stellt gängige Vorstellungen in Frage – so zum Beispiel: „Kleider sind nur für Frauen“, „Anzüge sollten nur im Büro getragen werden“ oder „Nur Frauen können Rosa tragen“.

Einhergehend mit der Kampagne wolle man seine Kunden einladen, in eine Welt der Selbstverwirklichung einzutreten, frei von Grenzen oder Stigmen, heißt es weiter von Zalando. 
 

 
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Petra Steinke / 24.02.2020 - 16:11 Uhr

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