37 Grad

ZDF Reportage thematisiert internationale Tiertransporte

Die Sendung 37° vom 18. Februar thematisiert u.a. internationale Tiertransporte. (Screenshot der Sendung des ZDF)
Die Sendung 37° vom 18. Februar thematisiert u.a. internationale Tiertransporte. (Screenshot der Sendung des ZDF)

Die ZDF-Sendung „37 Grad“ vom 18. Februar 2020 wirft ein Schlaglicht auf den globalen Fleisch- und Ledermarkt und thematisiert insbesondere internationale Tiertransporte. Laut den Autoren der Sendung werden tausende Tiere zwischen den Kontinenten verschifft, um am Ankunftsort geschlachtet zu werden. 

Die Sendung zeigt unter anderem, dass Rinder aus Brasilien über den Atlantik bis in den Libanon und in die Türkei transportiert werden, um dort – in der Regel ohne vorherige Betäubung – geschlachtet zu werden. Die Bedingungen der Tiere während der Transporte seien, so die Autoren, katastrophal. Kontrollen seien nicht ausreichend. Beim Kauf eines fertigen Produktes aus Leder sei, so die Autoren der Sendung, nicht klar, woher das jeweilige Leder stamme. 

Neben dem Tierschutz thematisieren die Autoren der Sendung auch den ökologischen Aspekt des Business: Tiere, die während des Transports sterben, werden in den Ozean geworfen. Große Mengen anfallende Gülle werden ebenfalls ins Meer entsorgt. 

Die Sendung ist in der ZDF-Mediathek zu finden. 

Petra Steinke / 19.02.2020 - 09:56 Uhr

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