Ausblick auf die Zeit nach der Pandemie

ANWR: Händler gut gerüstet für Neustart

Die ANWR Group hofft bei der Wiedereröffnung auf die Hilfe von Politik und Gesellschaft.

Aufgrund von steigenden Temperaturen und sinkenden Inzidenzen sind viele Händler zurzeit gut drauf. Es kehre wieder etwas Normalität ein, wie zum Beispiel Frank Schuffelen, Vorstandsprecher der Handelskooperation ANWR Group, mit Blick auf die Lockerungen feststellt.

Er sieht die Branche gut auf für den Neustart vorbereitet. Er appelliert jedoch in Hinblick auf die Zeit nach der Pandemie darauf, die in der Krise entwickelten Innovationen jetzt nicht wieder brachliegen lassen. Ein klares Profil und ein guter Online-Auftritt seien nötig, um sich im Konkurrenzkampf durchsetzen zu können. Ein zentraler Weg für besseren Service sei vor allem, die vorhandene Datenmenge schneller erfassen zu können, um nie den Marktüberblick zu verlieren. Dafür hofft man bei der ANWR-Gruppe auf mehr Zusammenarbeit mit dem „Handels-Cockpit“, der hauseigenen Plattform zum gegenseitigen Austausch von Kennzahlen.

Damit der Einzelhandel sich nachhaltig vom Lockdown erholen kann, sei jedoch auch die Hilfe von Politik und Gesellschaft nötig, stellt Schuffelen klar. Stationäre und Onlinehändler müssten steuerlich gleichgesetzt werden: „Denn während viele Händler zu Recht den Gemeinden etwas von ihrem Erfolg abgeben, sieht das bei den großen Online-Konzernen oft anders aus.“ Auch von jedem Einzelnen erhoffe sich der Vorstandssprecher, den nächsten Bedarfseinkauf beim Laden im Ort zu tätigen, um das Fortbestehen des Einzelhandels zu sichern. Schließlich habe man in der Pandemie ja erkannt, wie sehr es fehle, wenn man mal nicht spontan in das Geschäft in der Einkaufsstraße oder der Innenstadt gehen kann.

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Christopher Mastalerz / 09.06.2021 - 09:22 Uhr

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