„Auf dem richtigen Weg“

Assima hoch 2 zieht Zwischenbilanz

Das Team von Assima hoch 2 (obere Reihe v.l.n.r.): Günter Althaus, Wolfgang Pachali, Luca Althaus, (untere Reihe v.l.) Julian Mohr, Jonah Althaus (Foto: Assima hoch 2)
Das Team von Assima hoch 2 (obere Reihe v.l.n.r.): Günter Althaus, Wolfgang Pachali, Luca Althaus, (untere Reihe v.l.) Julian Mohr, Jonah Althaus (Foto: Assima hoch 2)

Vor einem Jahr nahmen die Assimisten ihren Auflösungsbeschluss zurück und gründeten die Assima hoch 2. Als „Schnellboot statt Riesentanker“ sei man auf dem Weg, sagen die Verantwortlichen heute.

Der Anspruch der Assima hoch 2 sei es, eine Verbundgruppe „4.0“ zu erschaffen: einfacher, schneller, digitaler. Man sehe sich als Alternative zu den großen Verbundgruppen: „Schnellboot statt Riesentanker“. Ziel sei es, Lösungen für Handelspartner und Lieferanten zu finden, die Wert auf persönliche Betreuung, auf Verbindlichkeit und digitale Ansätze legen.
„Wir hatten keine Historie, also brauchten wir auch keine Rücksicht auf frühere Entscheidungen zu nehmen. Wir hatten kein Firmengebäude, also konnten wir einfach ein virtuelles Firmengebäude kreieren. Wir konnten uns die Freiheit nehmen, jedes einzelne Puzzle der Zusammenarbeit zwischen Handelspartner, Lieferantenpartner und Verbundgruppe komplett neu zu gestalten“, beschreibt Günter Althaus, Geschäftsführer der Assima hoch 2 die Ausgangssituation.

Mit dem Assima Center habe man eine digitale Kommunikations- und Kollaborations-Plattform für Handelspartner und deren Mitarbeiter sowie die Lieferanten entwickelt und etabliert. Showrooms für die Lieferanten, Edutainment-Center für die Mitarbeiter an der Verkaufsfront der stationären Lederwaren-Fachgeschäfte und eine große Event-Bühne für den regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Handels-, Lieferantenpartner und der Verbundgruppe seien Teil des Konzepts.
Nach dem ersten Jahr zieht man ein positives Fazit: „Wir sind auf dem richtigen Weg. In unserem Dreijahresprogramm stand das erste Jahr unter der Überschrift „Stabilisierung“. Vor einem Jahr haben die Assimisten uns einen großen Vertrauensvorschuss geschenkt. Daher stand bei allen Aktivitäten im Jahr 2021 eines im Vordergrund: Vertrauen aufbauen, Orientierung und Sicherheit geben. Die Assimisten sind wieder eine starke Gemeinschaft mit einem klaren Werten und anspruchsvollen Zielen“, so das Zwischenfazit von Wolfgang Pachali, Geschäftsführer der Assima hoch 2.
Weitere Vorhaben stehen bereits fest: „Mit der anlässlich der ILM verkündeten Kooperation mit der Goldkrone auf den Gebieten bagmondo.de, Center for Bags & Brands (früher Assima Center) und der Bag & Order haben wir die Richtung vorgegeben. Moderne erfolgversprechende Geschäftsmodelle ziehen ihre Stärke aus der Bereitschaft und Fähigkeit zur Kooperation. Kooperationen werden aber langfristig nur dann erfolgreich sein, wenn sie Differenzierungspotenziale eröffnen, wenn sich die Angebotsprofile der einzelnen Kooperationspartner für deren Kunden und Lieferanten klarer unterscheiden“.

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Petra Steinke / 03.12.2021 - 09:45 Uhr

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