Schuhindustrie in Italien

Assocalzaturifici: Bis zu 30.000 Jobs sind in Gefahr

Siro Badon, Vorsitzender von Assocalzaturifici (Foto: Micam)
Siro Badon, Vorsitzender von Assocalzaturifici (Foto: Micam)

Die Situation der Schuhindustrie in Italien sei äußerst kritisch, warnt der Verband Assocalzaturifici. Bis zu 30.000 Arbeitsplätze seien bedroht.

Laut Siro Badon, Präsident von Assocalzaturifici, hat die Situation der italienischen Schuhindustrie die kritische Schwelle überschritten. Im Jahr 2020 gingen der Umsatz und die Produktionsmenge der Branche um jeweils rund ein Viertel zurück. Im Laufe der vergangenen zwölf Monaten sank die Anzahl der Schuhfabriken um 174. Rund 3.000 Beschäftigte haben ihren Arbeitsplatz bereits verloren. 

„Ohne staatliche Hilfen werden viele Unternehmen die Krise nicht überstehen. Wir schätzen, dass bis zu 30.000 Arbeitsplätze gefährdet sind. Weitere in der Lieferkette kommen hinzu“, warnte Siro Badon. 

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Helge Neumann / 14.04.2021 - 08:46 Uhr

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